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Kinematiken aus Edelstahl und säurefestem Kunststoff

Edelstahlachse für die Produktkennzeichnung in der Lebensmittelindustrie und säurefeste Kunststoffkinematik

Besondere Kinematiken aus Kunststoff und Edelstahl halten widrigsten Bedingungen stand

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Für den Einsatz in der Lebensmittelproduktion sind Standard-DriveSets, die über den Auswahlassistenten auf www.drivesets.de gewählt werden, nur bedingt geeignet. Gleiches gilt, wenn Lineareinheiten ihren Dienst in einem Umfeld verrichten sollen, in dem mit agressiven Substanzen hantiert wird. In solchen Fällen entwickeln die Bewegungsspezialisten der Systec GmbH maßgeschneiderte Anwendungslösungen. Erst jüngst wurden selbst entwickelte Edelstahlachsen und Kunststoffkinematiken an Kunden ausgeliefert.

Weil am Markt keine Standard-Lineareinheit in Edelstahlausführung verfügbar war, die den Anforderungen seines Kunden genügte, entschloss sich Systec-Sonderanwendungsentwickler Martin Mußmann zu einer Eigenentwicklung. Gefragt war ein einachsiges Linearsystem zur Positionierung zweier Inkjet-Druckköpfe für die Kennzeichnung von Lebensmittelverpackungen. Beachtet werden musste, dass das System in der Produktionsumgebung gemäß dem HACCP-Konzept zertifiziert werden musste.

Das Systec-Sonderanwendungsengineering gewann den Kunden letztendlich mit der Lineareinheit HM65Z-1L3 in Volledelstahlausführung für sich. Die Kugelumlaufführung sorgt für vorbildlichen Leichtlauf, der Schlitten mit den beiden Befestigungskonsolen für die Druckköpfe wird mit Servomotoren über einen Zahnriemen bewegt. Der Verfahrweg beträgt etwa 400 Millimeter, die Maximalgeschwindigkeit 1 Meter pro Sekunde bei einer Beschleunigung von 10 m/s2. Die Tragfähigkeit beträgt 10 Kilogramm.

Abdeckkappe aus säurefestem PETG aus dem inv3nt-3D-Drucker für Kunststoffkinematik

Besondere Vorteile verspricht die Systec GmbH ihren Kunden bei den im Vergleich zu ähnlichen Produkten besonders stabilen Leerlaufmomenten der Edelstahl-Lineareinheit. Dadurch werde die Inbetriebnahme von Servoreglern deutlich leichter, betont Martin Mußmann. Das jetzt konstruierte Modell sei in Längen bis 1,50 Meter lieferbar. An einer Ausführung mit einer Tragfähigkeit von 40 Kilogramm werde gearbeitet. Denkbar seien auch Schrittmotorsysteme und die Ausführung von Motoren und Getrieben komplett in Edelstahl.

In anderen Fällen wäre Kunden weder mit den üblichen Positioniersystemen mit Aluminium-Linearführungen geholfen, noch mit Edelstahlachsen. Ein Systec-Kunde beabsichtigte beispielsweise, Metallteile mit einer agressiven Substanz zu reinigen. Gefragt war eine zweiachsige Kinematik, die den widrigen Bedingungen trotzt. Die Lösung fanden Martin Mußmann und sein Team im Kunststoff. Sie konstruierten eine Kinematik, bei der alle Führungen und Bewegungselemente aus säurebeständigem Kunststoff bestanden.

Auch dieses Sondersystem ist optimiert für die Bewegung von Lasten bis zu einem Kilogramm. Die Wiederholgenauigkeit beträgt 0,4 mm, die Geschwindigkeit 0,1 Meter pro Sekunde. Teile, die nicht direkt in Kunststoff ausgeführt werden konnten, wurden abgedeckt. Das betraf beispielsweise die Encoder der Elektromotoren. Hierfür konstruierten die Systec-Ingenieure eigens eine etwa 10 Zentimeter breite wie hohe Abdeckung, die mit dem säurebeständigen Material PETG direkt auf dem Systec-eigenen FDM-3D-Drucker inv3nt xtraL ausgegeben wurde. Die 0,8 Millimeter durchmessende Düse des Druckkopfes wurde dafür auf etwa 235 Grad Celsius aufgeheizt.

Auskünfte zu allen genannten Sonderpositioniersystemen erteilt bei Systec Dipl.-Ing. Martin Mußmann, Tel.: +49 2534 8001-150, E-Mail: m.mussmann@systec.de.

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DriveSets-Kunden-FAQ #12

DriveSets erreichen ihre Endgeschwindigkeit in einer Zehntelsekunde

Mit welcher Beschleunigung lassen sich DriveSets betreiben?

"DriveSets sind so projektiert, dass wir in einer Zehntelsekunde auf die Endgeschwindigkeit kommen."

Diese Erklärung des Systec-Geschäftsführers Tilmann Wolter fasst die Beschleunigungseigenschaften aller DriveSets mit normaler und sehr hoher Wiederholgenauigkeit prägnant zusammen. Die Endgeschwindigkeit eines DriveSets von beispielsweise 1 Meter pro Sekunde wird somit in einer Zehntelsekunde (was 100 Millisekunden entspricht) erreicht. Beschleunigungen werden in der Einheit m/s2 (diese Einheit lässt sich also als Meter pro Sekunde pro Sekunde verstehen) angegeben. Um die Endgeschwindigkeit in der gewünschten Zeit von 100 Millisekunden zu erreichen, müssen wir also die Geschwindigkeit mal zehn als Beschleunigungswert nehmen. Daraus ergibt sich eine notwendige Beschleunigung von 10 m/s2.

DriveSets können wir Ihnen also mit Beschleunigungen von bis zu 50 m/s2 zur Verfügung stellen. Ein- und zweiachsige Positioniersysteme bieten wir nämlich mit Verfahrgeschwindigkeiten von bis zu 5 Meter pro Sekunde an. Schauen Sie sich beispielsweise die DriveSets M144, M168 und M192 an. Dreiachsige DriveSets schaffen Verfahrgeschwindigkeiten bis zu 1 Meter pro Sekunde.

Detaillierte Informationen zum exakten Beschleunigungswert entnehmen Sie den jeweiligen Online-Datenblättern im DriveSets-Auswahlassistenten. Im ein oder anderen Fall kann die zugesicherte Beschleunigung von der Klasseneigenschaft des jeweiligen DriveSets abweichen. DriveSets mit der einfachen Wiederholgenauigkeit von 0,4 Millimeter werden von uns anders projektiert. Hier erhalten Sie den Beschleunigungswert, wenn Sie die Endgeschwindigkeit mit dem Faktor 5 multiplizieren. Die Beschleunigung eines DriveSets mit 1 Meter pro Sekunde beträgt also 5 m/s2.

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17.03.2016
09:45

Mit-Beteiligung am Effizienz Forum Wirtschaft in Ahlen

Das DriveSets-Positioniersystem auf dem Stand des 3D-Druck-Spezialisten urbanmaker.de

DriveSets-Unterstützung für Münsterschen 3D-Druck-Anbieter

3D-Druck revolutioniert die industrielle Fertigung. Für Konstrukteure ist es oft schon ganz normal, bei der Prototypen-Fertigung bestimmte Teile zunächst zu "drucken". Über die faszinierenden Möglichkeiten des 3D-Drucks informierte der Münstersche Anbieter urbanmaker.de am Mittwoch, 16. März 2016, interessierten Unternehmen auf dem Effizienz Forum Wirtschaft in Ahlen. Bei der Vortragsveranstaltung mit angeschlossener Messe ging es um die Steigerung von Energie- und Ressourceneffizienz auch durch die neuen Möglichkeiten der fortschreitenden Digitalisierung.

Für die Systec GmbH war es selbstverständlich eine Freude, das junge urbanmaker.de-Team mit einem Exponat zu unterstützen und ein einbaufertiges DriveSet-Positioniersystem bereitzustellen. Seit kurzem kooperieren beide Unternehmen im Bereich 3D-Druck-Engineering.

Urbanmaker.de bietet seinen Kunden alles rund um 3D-Druck an. Mit der Systec GmbH kooperiert der Münstersche 3D-Druck-Spezialist immer dann, wenn Industriekunden größere Bauteile im FFF-Verfahren fertigen lassen wollen, die mit Standard-3D-Druckern nicht gedruckt werden können. Die Systec GmbH hat hierzu in den vergangenen Jahren viel Know-how aufgebaut.

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DriveSets-Kunden-FAQ #10

Wo ist der Unterschied zwischen den Technologien Punkt-zu-Punkt und Bahnsteuerung?

Mit Punkt-zu-Punkt-Steuerung bewegen Sie - wie der Name es vermuten lässt - die Achsen ihres Positioniersystems an einzelne, definierte Punkte. Der Weg, den das System dorthin nimmt, kann nicht im Detail bestimmt werden. Sind mehrere Achsen an dem Weg zwischen den Punkten beteiligt, wird die Achse mit der höheren Geschwindigkeit und dem kürzeren Weg zuerst am Ziel ankommen.

Bahnsteuerung ist eine Technologieoption, die für Bewegungssysteme ab zwei Achsen zur Verfügung steht. Mit dieser optionalen Steuerungseigenschaft beeinflussen Sie auch den Weg, den ein Achssystem zum Zielpunkt nimmt. Die Geschwindigkeit der Bahn ist konstant, abgesehen von der Beschleunigungs- und Abbremsphase. Mehrere Positionierungen hintereinander werden in diesem Modus als ein Weg angesehen. Sie werden ohne abzubremsen „in einem Rutsch“ durchfahren. Dem sind jedoch Grenzen gesetzt durch die maximale Geschwindigkeit jeder einzelnen Achse. Die Bahnen zwischen den Punkten werden interpoliert.

Bei DriveSets sind Linear-, Kreis- und im Raum auch Helix-Interpolationen möglich. Punkt-zu-Punkt-Steuerung ist für DriveSets-Kundinnen und -Kunden dann die richtige Wahl, wenn nur einzelne Punkte angefahren werden müssen, der Weg dorthin aber unkritisch ist.

Kann ich nachträglich noch von Punkt-zu-Punkt auf Bahnsteuerung umsteigen?

Gern können Sie sich mit Ihren Änderungswünschen für die DriveSets-Steuerung an unseren Service wenden. In der Regel können wir Ihnen die gewünschte Option ab einer Zweiachssteuerung zur Verfügung stellen. Die Steuerung müssten Sie für die Umstellung zu Systec einschicken.

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DriveSets-Kunden-FAQ #9

Was ist mit Ersatzteilversorgung und Gewährleistung?

Für alle Ersatzteile für DriveSets ist die Systec GmbH der richtige Ansprechpartner. Durch die systematische Konstruktion unserer einbaufertigen Lineareinheiten und Drehtische inklusive Steuerung, Software und Dokumentation nutzen wir viele Standardteile. Wir nutzen ein modernes, computergestütztes Projektierungs- und Produktionssystem, so dass wir benötigte Ersatzteile schnell identifizieren und Ihnen zur Verfügung stellen können. Alternativ nennen wir Ihnen Partner in Ihrer Nähe nennen, die Sie mit den benötigten Teilen versorgen.

Wie lang ist die Gewährleistung auf den DriveSets?

Über das für den Geschäftsbereich gesetzlich geforderte Maß hinaus gewährleisten wir die volle Funktionalität des kompletten DriveSets für 24 Monate. Beachten Sie auch unsere Systemgarantie. DriveSets liefern wir komplett in Betrieb genommen als Teilmaschine im Sinne der EU-Maschinenrichtlinie. Anders als viele Komponenten-Lieferanten garantieren wir die volle Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems.

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DriveSets-Kunden-FAQ #3

Kann ich das DriveSet auch ohne Steuerung und Antriebe bekommen?

Nein. Die Steuerung ist wesentlicher Bestandteil eines DriveSets. Nur mit der DriveSet-Steuerung können wir die Betriebseigenschaften des DriveSets gewährleisten. Die einfache Bedienbarkeit der DriveSets ist das Ergebnis der optimalen Abstimmung des Gesamtsystems - das ist die wesentliche Ingenieursleistung der Systec GmbH! Auch die Qualität der DriveSets-Dokumentation hängt eng mit den perfekt aufeinander abgestimmten Systembestandteilen zusammen. 

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