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25.05.2016
12:52

"Mal schnell" mit dem Fotografie-Drehteller FD360 ein 3D-Modell erstellen

3D-Scan mit dem Fotografie-Drehteller FD360

Der Drehtisch wird im Handumdrehen zum 3D-Scanner

"Mal schnell" ein Objekt dreidimensional erfassen? Ob das so einfach geht? Heute hatten wir bei Systec besucht und haben es einfach mal ausprobiert. Soviel sei bereits verraten: Es geht.

Zu Gast waren Max Tönnemann von der Urbanmaker UG - Kooperationspartner der Systec GmbH für den Industrie-FFF/FDM-3D-Drucker - und Produktdesigner Klaus Middendorf. Er betreibt die Agentur Define und ist unter anderem Spezialist darin, am Computer 3D-Modelle zu generieren. Als Max Tönnemann ihm vom Systec-Fotografie-Drehteller FD360 erzählte, wollte er ausprobieren, wie sich das Handling mit dem Profi-Fotografie-Drehtisch gestaltet.

Man braucht gar nicht viel, um dreidimensionale Abbilder von Objekten zu erstellen. Im Gepäck hatte Klaus Middendorf eine kleine Industriekamera und einen ebenfalls recht kleinen Beamer. Beide Geräte wurden nebeneinander auf ein Stativ gestellt und mit dem Computer des Spezialisten verbunden, auf dem eine spezielle 3D-Scan-Software lief.

Aufgabe des Fotografie-Drehtellers FD360 war es nun, das Objekt exakt zu rotieren. Benötigt wurden Rundum-Aufnahmen aus zwölf verschiedenen Winkeln. Kein Problem mit der Windows-Geräte-Software FD360-Director QT. Entsprechende Einstellungen wurden schnell im Profil angelegt. Ebenso wurden Dreh-Geschwindigkeit und Beschleunigung reduziert, damit das zu scannende Objekt nicht verrutschte. Sehr profitierte Klaus Middendorf bei seinen Versuchen von der Möglichkeit, Startpunkte zu definieren und wieder anzufahren. So konnten einzelne Positionen exakt wieder angesteuert werden, falls Aufnahmen schiefgegangen waren.

Klaus Middendorf verarbeitet am Laptop die Aufnahmen des 3D-Scanners

Klaus Middendorf verarbeitet am Laptop die Aufnahmen des 3D-Scanners

"Versuchsanordnung": Fotografie-Drehteller, Beamer und Industriekamera

"Versuchsanordnung": Fotografie-Drehteller, Beamer und Industriekamera

Und schon ging es los. Der Raum wurde leicht verdunkelt, und recht schnell waren die Scans im Kasten, die Verarbeitung der Daten konnte beginnen. Über die zwölf 360-Grad-Aufnahmen von schräg oben hinaus wurden noch jeweils drei Aufnahmen der Objekt-Front- und Rückseite von unten her gemacht. Für die 3D-Scan-Software waren dies ausreichend Daten, um daraus das komplette Modell zu errechnen. Beeindruckend!

Wozu sind 3D-Daten dieser Art gut? Beispielsweise könnten nun in einem weiteren Schritt Schicht-Modelle daraus erstellt werden, um das gescannte Teil im 3D-Drucker zu kopieren. Mögliche Anwendungen gibt es viele. Klaus Middendorf lobte den ruhigen, exakten Lauf des Systec-Fotografie-Drehtellers FD 360. Heute wurde am Drehtisch jeweils noch per Hand das Signal für das Anfahren der nächsten Position gegeben. Es ist aber sicher rasch realisierbar, der Kamera die Auslöse-Signale durch den Fotografie-Drehtisch FD360 automatisiert zu übermitteln.

Begeistert zeigte er sich auch von der Robustheit und Flexibilität des Systems. Beispielsweise gibt es als Zubehör ein Deckenmontage-Set, um auch schwere Objekte hängend rotieren zu könnnen. Sofort fielen dem kreativen Freiberufler Anwendungsideen für diese Nutzungsmöglichkeiten ein.

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