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FFF/FDM-3D-Drucker inv3nt: Offene Plattform für beliebige Filamente

Für nahezu jeden druckbaren Kunststoff finden wir eine 3D-Druck-Anwendungslösung

Auf der Automatica 2016 in München wurde mit dem FFF/FDM-3D-Drucker inv3nt F666 eine Buddha-Figur gedrucktZwei Messe-Präsentationen hat unser gemeinsam mit der Bahr Modultechnik GmbH entwickelter FFF/FDM-3D-Drucker Systec inv3nt F666 bereits hinter sich. Das Publikumsinteresse war gewaltig. Denn wo finden Sie schon einen 3D-Drucker mit einer für Maschinenbedienung optimierten Oberfläche, der im FFF/FDM-Verfahren sehr große Teile mit hervorragender Oberflächenqualität drucken kann?

Systec inv3nt verstehen wir als offene 3D-Drucker-Plattform. Das betrifft die variable Ausgestaltungsmöglichkeit der Geräte-Dimensionen genauso wie die freie Auswahl der Filamente. Prinzipiell können Sie alle handelsüblichen Filamente mit mit inv3nt verarbeiten. Einige der Fragen zu diesem Thema, die wir auf der gerade zu Ende gegangenen Automatica wie auch im April auf der Hannover Messe beantwortet haben, sollen im Folgenden aufgegriffen werden.

Beim FFF/FDM-Verfahren werden 3D-Druck-Objekte aus aufgeschmolzenen thermoplastischen Kunststoffen schichtweise modelliert. Grundsätzlich sind alle Kunststoffe verarbeitbar, die als Filament vorliegen. Je nach einzusetzendem Material muss der Druckkopf, bestehend aus dem sogenannten Hotend und dem Extruder zur Förderung des Filaments, entsprechend ausgelegt werden. Einige Filamente benötigen besondere Temperaturen oder Oberflächenbehandlungen im Hotend oder auf der Bauplattform.

PLA und ABS sind inv3nt-Standard-Filamente

Im Standard bieten wir Ihnen 3D-Drucker zum Drucken mit ABS oder PLA an. PLA ist biokompatibel, weil es aus Mais und Zuckerrohr hergestellt wird. Es ist für Spielzeug und Lebensmittelkontakt zugelassen. Das Material ABS hat im Vergleich zu PLA einen höheren Schmelzpunkt und ist sogar für Medizinprodukte zugelassen.

Wie sieht es nun mit anderen Filamenten aus? Ein Kunde erkundigte sich bei uns beispielsweise, ob wir auch Polycarbonat (PC), Polyamid 6.6 und Polyphenylensulfid (PPS) verarbeiten können. Zu allen genannten Materialien lautet die Antwort: Prinzipiell ja!

PPS benötigt ein Hotend, das wenigstens 350 °C schafft. Wir können den Systec inv3nt F666 mit Hotends ausrüsten, die bis 500 °C spezifiziert sind. Wir liefern selbst kein Filament, sondern richten unsere Geräte auf die vom Kunden gewünschten Verbrauchsmaterialien ein. Ist also ein gewünschter PPS-Kunststoff wie beispielsweise Ryton als Filament lieferbar, finden wir eine entsprechende Anwendungslösung.

PC/Polycarbonat haftet extrem schlecht auf auf den meisten Druckplattformen. Auch hier können wir Lösungen bieten, indem wir unser besonderes Ausgenmerk auf die Ausgestaltung der Basisplatte und die Temperaturregelung richten.

Manche Filamente erfordern speziell beheizte Basisplatte 

Für Polyamid wiederum ist ein beheiztes Bett mit 130 °C ideal. Auch dies können wir liefern. Ähnlich sieht es auch bei Polyetherimiden aus, die beispielsweise unter dem Markennamen Ultem vertrieben werden. Dieses Material, aus dem beispielsweise Plektren für Saiten-Instrumente gefertigt werden, benötigen Hotend-Temperaturen von 330 bis 350 °C und eine Basisplatten-Temperatur von knapp 120 °C.

Zusätzlichen Flexibilität über die Filament-Wahl hinaus bieten wir Ihnen mit dem Systec inv3nt F666 auch, was die Geräteausstattung betrifft. Oft ist es beispielsweise sinnvoll, zusätzlich eine Frässpindel anzubringen, um die Oberflächen der gedruckten Teile nachzubearbeiten.

Geliefert wird der Systec inv3nt F666 grundsätzlich mit der für Maschinenbediener optimierten Software Xemo NC. Dieses bietet standardmäßige 3D-Spezialfunktionen und kann auf Kundenwunsch nahezu beliebig angepasst werden. Beispielsweise ist damit ein Override der Druckgeschwindigkeiten und Hotend-Temperaturen während des Druckprozesses möglich, ohne den G-Code neu generieren oder den Druck neu beginnen zu müssen.

Alles zur FDM/FFF-3D-Drucker-Plattform inv3nt

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