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13.03.2018
14:26

Das Systec-Vertriebsteam stellt sich vor

Systec-Vertriebsberater Marcus Schwegmann und Karsten Klöpp

Mit diesen Systec-Partnern automatisieren Sie Ihre Anwendungen

Sie möchten eine Bewegungsaufgabe gemeinsam mit der Systec GmbH lösen und ihre Anwendung mit unseren Xemo-Positioniersteuerungen, den einbaufertigen Positioniersystemen DriveSets den Montagezellen der Systec Automation Base oder einer Sondermaschine automatisieren? Dann freuen sich unsere technischen Vertriebsberater darauf, gemeinsam mit Ihnen ein passendes Konzept zu erarbeiten.

Seit dem Jahresbeginn und der Übernahme der Systec GmbH durch DEMCON haben wir unsere Vertriebskompetenz erweitert. Die Ihnen bereits bekannten Mitglieder unseres Vertriebsteams erreichen Sie auch bei der Systec Industrial Systems GmbH weiterhin unter den bekannten Kontaktdaten. Hinzugekommen sind neue Ansprechpartner. Das ist Grund genug, Ihnen das aktuelle Inhouse-Vertriebsteam einmal vorzustellen.

 

Jan Leideman, Niederlassungsleiter

Jan Leideman ist als Niederlassungsleiter für DEMCON in Münster verantwortlich für alle Bereiche der Systec Industrial Systems GmbH.

Dipl.-Ing. Jan Leideman, Tel.: +49 (0)2534 8001-70,
j.leideman@systec.de

Niederlassungsleiter Jan Leideman

Martin Mußmann, Sonderanwendungsengineering

Martin Mußmann ist der Systec-Experte für komplexe Sondermaschinenlösu


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Kinematiken aus Edelstahl und säurefestem Kunststoff

Edelstahlachse für die Produktkennzeichnung in der Lebensmittelindustrie und säurefeste Kunststoffkinematik

Besondere Kinematiken aus Kunststoff und Edelstahl halten widrigsten Bedingungen stand

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Für den Einsatz in der Lebensmittelproduktion sind Standard-DriveSets, die über den Auswahlassistenten auf www.drivesets.de gewählt werden, nur bedingt geeignet. Gleiches gilt, wenn Lineareinheiten ihren Dienst in einem Umfeld verrichten sollen, in dem mit agressiven Substanzen hantiert wird. In solchen Fällen entwickeln die Bewegungsspezialisten der Systec GmbH maßgeschneiderte Anwendungslösungen. Erst jüngst wurden selbst entwickelte Edelstahlachsen und Kunststoffkinematiken an Kunden ausgeliefert.

Weil am Markt keine Standard-Lineareinheit in Edelstahlausführung verfügbar war, die den Anforderungen seines Kunden genügte, entschloss sich Systec-Sonderanwendungsentwickler Martin Mußmann zu einer Eigenentwicklung. Gefragt war ein einachsiges Linearsystem zur Positionierung zweier Inkjet-Druckköpfe für die Kennzeichnung von Lebensmittelverpackungen. Beachtet werden musste, dass das System in der Produktionsumgebung gemäß dem HACCP-Konzept zertifiziert werden musste.

Das Systec-Sonderanwendungsengineering gewann den Kunden letztendlich mit der Lineareinheit HM65Z-1L3 in Volledelstahlausführung für sich. Die Kugelumlaufführung sorgt für vorbildlichen Leichtlauf, der Schlitten mit den beiden Befestigungskonsolen für die Druckköpfe wird mit Servomotoren über einen Zahnriemen bewegt. Der Verfahrweg beträgt etwa 400 Millimeter, die Maximalgeschwindigkeit 1 Meter pro Sekunde bei einer Beschleunigung von 10 m/s2. Die Tragfähigkeit beträgt 10 Kilogramm.

Abdeckkappe aus säurefestem PETG aus dem inv3nt-3D-Drucker für Kunststoffkinematik

Besondere Vorteile verspricht die Systec GmbH ihren Kunden bei den im Vergleich zu ähnlichen Produkten besonders stabilen Leerlaufmomenten der Edelstahl-Lineareinheit. Dadurch werde die Inbetriebnahme von Servoreglern deutlich leichter, betont Martin Mußmann. Das jetzt konstruierte Modell sei in Längen bis 1,50 Meter lieferbar. An einer Ausführung mit einer Tragfähigkeit von 40 Kilogramm werde gearbeitet. Denkbar seien auch Schrittmotorsysteme und die Ausführung von Motoren und Getrieben komplett in Edelstahl.

In anderen Fällen wäre Kunden weder mit den üblichen Positioniersystemen mit Aluminium-Linearführungen geholfen, noch mit Edelstahlachsen. Ein Systec-Kunde beabsichtigte beispielsweise, Metallteile mit einer agressiven Substanz zu reinigen. Gefragt war eine zweiachsige Kinematik, die den widrigen Bedingungen trotzt. Die Lösung fanden Martin Mußmann und sein Team im Kunststoff. Sie konstruierten eine Kinematik, bei der alle Führungen und Bewegungselemente aus säurebeständigem Kunststoff bestanden.

Auch dieses Sondersystem ist optimiert für die Bewegung von Lasten bis zu einem Kilogramm. Die Wiederholgenauigkeit beträgt 0,4 mm, die Geschwindigkeit 0,1 Meter pro Sekunde. Teile, die nicht direkt in Kunststoff ausgeführt werden konnten, wurden abgedeckt. Das betraf beispielsweise die Encoder der Elektromotoren. Hierfür konstruierten die Systec-Ingenieure eigens eine etwa 10 Zentimeter breite wie hohe Abdeckung, die mit dem säurebeständigen Material PETG direkt auf dem Systec-eigenen FDM-3D-Drucker inv3nt xtraL ausgegeben wurde. Die 0,8 Millimeter durchmessende Düse des Druckkopfes wurde dafür auf etwa 235 Grad Celsius aufgeheizt.

Auskünfte zu allen genannten Sonderpositioniersystemen erteilt bei Systec Dipl.-Ing. Martin Mußmann, Tel.: +49 2534 8001-150, E-Mail: m.mussmann@systec.de.

08.08.2017
11:27

Gelungenes Design für neuen inv3nt xtra M

Attraktiv, durchdacht und "sehr gut": So wird Systecs neuer Großraum-3D-Drucker aussehen

Sehr gut! Über dieses optimale Examensergebnis freut sich Produktdesigner Michael Kostenski. Und mit ihm freut sich die Systec GmbH. Denn seine Prüfungsleistung an der Münster School of Design bestand darin, das Gehäuse des neuen FFF/FDM-3D-Druckers inv3nt xtra M zu gestalten.

Vom 28. bis 30. Juli präsentierte der nun frisch mit einem Bachelor-Abschluss ausgestattete Produktdesigner sein Werk auf der Absolventen-Ausstellung Parcours Münster auf dem Münsterschen Leonardo-Campus. Seine Aufgabe, für die er einige Monate lang in einem interdisziplinären Entwicklungsteam bei der Systec GmbH arbeitete, war so einfach wie anspruchsvoll: Der inv3nt xtra M soll der Referenz-3D-Drucker der Systec GmbH werden, der in industrieller Qualität große Teile druckt und gleichzeitig so "schlank" ist, dass er mit allen Anbauten auf eine Europool-Palette passt.

Komplettes Gerät soll auf eine Europalette passen

Michael Kostenski nahm die Herausforderung an und fand Lösungen, die das Prüfungsteam begeisterten. Prüfer waren Design-Professor Steffen Schulz und Systec-Geschäftsführer Tilmann Wolter.Viele gute, einzigartige Produktvorteile: Der Großraum-3D-Drucker inv3nt xtra M ist sehr benutzerfreundlich

Laden Sie sich das Informationsblatt zum Produktdesign des inv3nt xtra M herunter.

Natürlich gestaltete Prüfling Kostenski das Systec-intern "Case" genannte Gehäuse attraktiv in den Unternehmensfarben blau, grau und weiß. Was den inv3nt xtra M aber darüber hinaus auszeichnet, ist die einzigartige Benutzerfreundlichkeit.

Bei der einleitenden Marktrecherche und durch Hinweise von Systecs 3D-Drucker-Entwickler Jochen Keuschnig identifizierte der Designer wichtige Produkteigenschaften, die "sein" 3D-Drucker haben sollte. An erster Stelle stand dabei für ihn der Zugriff auf das Druckobjekt. Jederzeit sollen die Nutzer des inv3nt xtra M den 3D-Druck verfolgen und von allen Seiten aus leicht an den Arbeitsraum des 3D-Druckers gelangen können. Folgerichtig ersann er für die Geräteoberseite eine dreigeteilte, transparente Polycarbonathaube, die beliebig verschiebbar ist und Zugriff auf jeden noch so versteckten Winkel des Druckraums bietet.Die leicht abnehmbaren Seitenteile gehören zu den vielen praktischen Elementen des Industrie-3D-Druckers

Für den vollständigen Überblick soll später übrigens auch die mit einem Webserver ausgestattete 3D-Drucker-Steuerung so


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16.05.2017
13:52

Architektur-Modell aus dem inv3nt 3D-Drucker

Die angehenden Hochbau-Techniker mit dem Haus-Modell aus dem 3D-Drucker inv3nt F666

3D-Druck-Know-how für angehende Hochbautechniker

Neubau-Vorhaben existieren zunächst in den Köpfen und Skizzen von Architekten. Damit Laien erahnen können, wie der durch den Experten angepriesene Gestaltungsentwurf später einmal aussehen wird, gibt es beeindruckende, computergenerierte Simulationsmöglichkeiten. Ein richtiges Modell wird trotzdem von vielen bevorzugt. Damit lässt sich ein Entwurf im wahrsten Sinne des Wortes begreifen. Modellbau ist allerdings aufwendig und durchaus mühsam.

Dass es auch einfacher geht, demonstrierten hingegen die vier angehenden Hochbautechniker Christian Woltering, Viktor Kunz, Maxim Simak und Udo Sieland, als sie am Freitag, 7. April, ihre Abschluss-Arbeit am Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg Münster der Öffentlichkeit präsentierten. Sie hatten ihr Haus-Modell im Maßstab 1:50 einfach ausgedruckt, anstatt es mit Leichtbau-Materialien zuzuschneiden und zu feilen. Unterstützt wurden sie bei dem Vorhaben von der Systec GmbH in Münster-Roxel, die ihren 3D-Großraum-Drucker inv3nt F666 zur Verfügung stellte.

Der Vorteil des 3D-Drucks bei der Erstellung des Modells liegt auf der Hand: Der inv3nt-Drucker verfügt über den großen Druck-Raum von 625 x 625 x 625 Millimeter. Insofern ließ sich der Baukörper mit einer Grundfläche von etwa 40 mal 40 Zentimeter in einem Stück ausgeben. Die Dachgeschosswohnung mit Terrasse wurde separat gedruckt, ebenso das Dach. Gedruckt wurde im FFF/FDM-Verfahren mit Filament des Typs „XT White“. Spektakulär gestaltete sich der Druck des Satteldaches. Hier nutzte Systec-3D-Druck-Experte Jochen Keuschnig die besonderen Möglichkeiten des Filament-Drucks in einer beheizten Druck-Kabine auf einer separat beheizten Basisplatte aus. Das Dach wurde quasi auf dem First stehend und leicht geneigt gedruckt. Der First ragte letztendlich diagonal freistehend in die Luft. Diese Orientierung ist besonders materialeffizient, weil dadurch sonst nötiges Stützmaterial gespart wurde.

Dach und Gebäude-Korpus wurden separat ausgegeben

Der Kontakt zu den 3D-Druck-Experten aus Münster-Roxel war über Systec-Mitarbeiter Tim Hebbeler entstanden. Er unterstützte die angehenden Hochbautechniker dabei, die Daten aus Ihrem Entwurfsprogramm für den 3D-Drucker aufzubereiten. Die Projekt-Gruppe arbeitete mit dem CAD-Software-Paket von „mb AEC Software“ und dem Zeichenprogramm „ViCADo“. Die Software verfügt


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22.02.2017
12:39

Besuch bei muensterland.DIGITAL

Raum für die Technologien der Zukunft

Der neue Digital-Hub in Münster bietet scheinbar unendliche Möglichkeiten. Das wird unter anderem daran deutlich, dass die Räumlichkeiten am Hafenweg 16 gerade erst nach und nach eingerichtet werden und noch viel Gestaltungspotenzial bieten. Im Erdgeschoss gibt es bereits Büros und einige Räume für den Coworking-Space, in der zweiten Etage legt demnächst das "FabLab" los. Lab-Manager Konrad Schneidenbach ließ vor den Gästen der Systec GmbH am Donnerstag voriger Woche sehr plastisch eine faszinierende Welt aufleuchten, in der interessierte Unternehmer und Gründer im FabLab mit den bald dort vorhandenen CNC-Fräsen, Laserschneidanlagen, 3D-Druckern und anderen Geräten die Technologien der digitalen Zukunft erproben können.

Was soll demnächst konkret im Digital-Hub Münster passieren? Auf die Beantwortung dieser Frage waren 3D-Drucker-Entwickler Jochen Keuschnig und Marketingleiter Ulrich Klose von der Systec GmbH gespannt, als sie sich zum Gespräch mit muensterland.DIGITAL-Geschäftsführer Thomas Malessa und Konrad Schneidenbach trafen.

Der Münstersche Digital-Hub ist einer von insgesamt sechs, die im Rahmen der Förderinitiative "DWNRW-Hubs" vom Bereich "Digitale Wirtschaft NRW" des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW eingerichtet werden. In Münster betreibt der Verein münsterland.DIGITAL als Träger den Digital-Hub. Die Systec GmbH gehört zu den Gründungsmitgliedern.

Die Systec GmbH besucht muensterland.DIGITAL (v.l.): Jochen Keuschnig, Konrad Schneidenbach, Tomas Malessa, Ulrich Klose

Über die grundsätzlichen Aufgaben des Vereins hinaus ging es in dem Gespräch vor allem darum, welche Hilfestellungen der Hub etablierten wie jungen Unternehmen konkret anbieten kann. Grundsätzlich will münsterland.DIGITAL Unternehmen, Verbände, Institutionen, Wissenschaft und Start-Ups zusammenbringen und sie mit Know-how und Vernetzungsinitiativen dabei unterstützen, innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und voranzutreiben. Als Werkzeuge dazu sollen unter anderem das FabLab als Raum zum Ausprobieren moderner Produktionstechnologien und das ProcessLab als Kompetenzzentrum für die Gestaltung von Entwicklungs- und Geschäftsprozessen dienen.

Die Nutzerinnen und Nutzer finden im Digital-Hub Büro-Räumlichkeiten mit kompletter Infrastruktur vor, in denen Sie mit anderen gemeinsam oder auch allein an neuen Projekten arbeiten können. Bei Bedarf bieten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort an, ihre Kompetenz beizusteuern.

Als einziger Hub in Nordrhein-Westfalen sei die Münstersche Einrichtung auf die gesamte Fläche des Münsterlandes ausgerichtet, hob Thomas Malessa hervor. Von vornherein habe man vorgesehen, auch dezentrale Hubs - sogenannte "Satelliten" - einzurichten. In Coesfeld existiere bereits ein Satellit bei der d.velop AG. Auch in Ahaus wurde eine Lab-Außenstelle bei der tobit Software AG eröffnet. Eine weitere Dependance werde es gegebenenfalls im Raum Steinfurt geben.

Einig waren sich die Systec- und Hub-Vertreter darin, dass es in Münster und im Münsterland einen großen Bedarf gebe, sich als Unterneh


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Programmierbeispiel mit den Systec-LabVIEW-VIs

So einfach programmieren Sie die User-LEDs der Xemo-Steuerung

Screenshot des LabVIEW-Programms zur Aktivierung der User-LEDs der Xemo-Steuerung

Die Programmierung der Xemo-Steuerungen wird viel einfacher mit den Systec-VIs für die grafische Programmierumgebung LabVIEW von National Instruments. Vor allem Anwenderinnen und Anwender der Mess- und Prüftechnik werden an dieser Stelle deutlich zustimmen.

"VI" steht für "Virtuelles Instrument". Dieser Terminus beschreibt treffend die so überzeugende wie einfache Funktionsweise von LabVIEW. Kommandos einer IT-Hochsprache werden in grafisch dargestellte Funktionsblöcke "übersetzt", die auf unterschiedliche Weise miteinander in Beziehung gesetzt werden können. Die LabVIEW-Software überwacht dabei, dass nicht zueinander passende Funktionen nicht verbunden werden können. Auch Parameter können den Blöcken zugeordnet werden. Mehr zu den Systec-LabVIEW-VIs haben wir im Systec-Blog im Artikel Systec-LabVIEW-VIs mit neuen Funktionen zusammengefasst.

Grau ist alle Theorie. Zur Illustration, wie einfach die Programmierung von Systecs Xemo-Steuerungen ist, haben wir ein kleines Beispiel ersonnen und als Video auf unseren YouTube-Kanal eingestellt. Die zu lösende Aufgabe ist ganz einfach: Die acht User-LEDs auf einer Xemo-R-Kompaktsteuerung sollen nacheinander aktiviert werden. Das Beispiel und die Erläuterungen dazu hat Systec-Mitarbeiter Tobias Mende zur Verfügung gestellt.

Ihre Programmier-Tätigkeit beginnt damit, dass Sie auf einem PC mit einer LabVIEW-Installation die Xemo-DLL und die Systec- VIs installieren. Wie das geht, entnehmen Sie unserem Handbuch "LabVIEW-Funktionsbibliothek, Installation und Einführung". Sie finden es im Bereich "Handbücher" auf unserer Download-Seite. Dort erfahren Sie auch, wie Sie unsere VIs in Ihre LabVIEW-Installation einbinden. Den PC verbinden Sie per USB mit Ihrer Xemo-Steuerung.

Und los geht’s mit der LabVIEW-Programmierung: Zunächst initialisieren Sie mit der DLL-Funktion ML_IniCom die USB-Verbindung zwischen LabVIEW und der Steuerung. Den zugeordneten Parameter können Sie auf dem Wert 0 belassen. Damit wird eine USB-Verbindung hergestellt. Anderenfalls würde versucht. eine Verbindung über den COM-Port aufzubauen.

An Ml_IniCom binden Sie die MotionBasic-Funktion MB_SysCtrl an. Der Parameter 1 sorgt für einen System-Reset. Im konkreten Anwendungsfall ist das nicht zwingend nötig. Grundsätzlich bietet sich dies aber für Testprogramme an. Integriert wird des weiteren auch die DLL-Funktion ML_ErrorCallback. Der Parameter 0 schaltet die Fehler-Rückgabe aus, weil sie von LabVIEW nicht unterstützt wird. Grundsätzlich sollten Fehler in diesem Fall dann in regelmäßigen Abständen neu abgefragt werden. Im vorliegenden Beispiel wurde auf die Implementation einer solchen Routine aber verzichtet.

Kommen wir nun zur eigentlichen Schleife, um die User-LEDs an- und wieder auszuschalten. Hierzu ziehen wir die MotionBasic-Funktion MB_Out auf die Arbeitsfläche. Damit setzen Sie einen Ausgang. Als Parameter übergeben Sie drei Werte. Mit dem oberen Wert 10 wird die Byte-Adresse der User-LEDs übergeben. Die Parameter 2 und 3 bezeichnen die Bit-Adressen der ersten und letzten der insgesamt acht LEDs.

Grundsätzlich sind die notwendigen Aktionen nun definiert. Es fehlt nur noch das Beenden der anfangs aufgebauten Verbindung. Diese Aufgabe übernimmt der DLL-Funktionsblock ML_DeIniCom, der hinter das Ausgabe-Kommando angebunden wird. Zudem wird noch eine Fehlerausgabe-Funktion eingefügt.

Die Aufgabe lautete aber, mehrere LEDs an- und auszuschalten. Bislang würde ein Ausgang gesetzt. Dann wäre das Programm beendet. Deswegen wird MB_Out nun in eine For-While-Schleife eingebunden. Dazu wird die LabVIEW-Funktion "For Loop" gewählt und ein Rahmen um die MB_Out-Funktion gezogen. Durch den Klick auf das "N" in der oberen linken Ecke des Rahmens lässt sich die Zahl der Schleifen-Durchläufe einstellen. Hier wählen wir den Wert 8.

Als Bit-Schieber kommt die LabVIEW-Funktion PowerOf2 zum Einsatz und wird entsprechend mit MB_Out verbunden. Jede LED wird durch ein bestimmtes Byte repräsentiert. Diese Funktion sorgt dafür, dass das richtige Byte gesetzt wird. Außerdem legen wir nun noch fest, dass eine Wartezeit von 500 Millisekunden vor dem Anschalten der jeweils nächsten LED eingehalten wird. Diese Aufgabe übernimmt die Funktion Wait (ms). Die zu wartenden Millisekunden werden als Parameter übergeben.

Und fertig: Wie im richtigen Leben, wird nun auch die virtuelle Arbeitsfläche erst noch ein bisschen aufgeräumt und geordnet. Und schon können wir das Programm ablaufen lassen. Der Blick auf die Xemo-Steuerung zeigt: Wir haben alles richtig gemacht. Die User-LEDs gehen nacheinander an und wieder aus.

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