Systec-Unternehmensblog blog.systec.de Neues zu Maschinenbau, Mechatronik, Steuerungen, L de-de TYPO3 get.content.right 4.5.40 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Systec GmbH u.klose@systec.de info@systec.de Systec-Unternehmensblog blog.systec.de/typo3conf/ext/t3blog//icons/rss.png blog.systec.de Neues zu Maschinenbau, Mechatronik, Steuerungen, L DriveSets-Kunden-FAQ #12 t.wolter@systec.de (Tilmann Wolter) http://www.systec.de/unternehmen/blog/beitrag/drivesets-kunden-faq-12/zeit/2017/08/29/ http://www.systec.de/unternehmen/blog/beitrag/drivesets-kunden-faq-12/zeit/2017/08/29/ Tue, 29 Aug 2017 10:41:00 +0000 Mit welcher Beschleunigung lassen sich DriveSets betreiben? "DriveSets sind so projektiert, dass wir in einer Zehntelsekunde auf die Endgeschwindigkeit kommen."Diese Erklärung des Systec-Gesch... Mit welcher Beschleunigung lassen sich DriveSets betreiben?

"DriveSets sind so projektiert, dass wir in einer Zehntelsekunde auf die Endgeschwindigkeit kommen."

Diese Erklärung des Systec-Geschäftsführers Tilmann Wolter fasst die Beschleunigungseigenschaften aller DriveSets mit normaler und sehr hoher Wiederholgenauigkeit prägnant zusammen. Die Endgeschwindigkeit eines DriveSets von beispielsweise 1 Meter pro Sekunde wird somit in einer Zehntelsekunde (was 100 Millisekunden entspricht) erreicht. Beschleunigungen werden in der Einheit m/s 2 (diese Einheit lässt sich also als Meter pro Sekunde pro Sekunde verstehen) angegeben. Um die Endgeschwindigkeit in der gewünschten Zeit von 100 Millisekunden zu erreichen, müssen wir also die Geschwindigkeit mal zehn als Beschleunigungswert nehmen. Daraus ergibt sich eine notwendige Beschleunigung von 10 m/s 2 .

DriveSets können wir Ihnen also mit Beschleunigungen von bis zu 50 m/s 2 zur Verfügung stellen. Ein- und zweiachsige Positioniersysteme bieten wir nämlich mit Verfahrgeschwindigkeiten von bis zu 5 Meter pro Sekunde an. Schauen Sie sich beispielsweise die DriveSets M144 , M168 und M192 an. Dreiachsige DriveSets schaffen Verfahrgeschwindigkeiten bis zu 1 Meter pro Sekunde.

Detaillierte Informationen zum exakten Beschleunigungswert entnehmen Sie den jeweiligen Online-Datenblättern im DriveSets-Auswahlassistenten . Im ein oder anderen Fall kann die zugesicherte Beschleunigung von der Klasseneigenschaft des jeweiligen DriveSets abweichen. DriveSets mit der einfachen Wiederholgenauigkeit von 0,4 Millimeter werden von uns anders projektiert. Hier erhalten Sie den Beschleunigungswert, wenn Sie die Endgeschwindigkeit mit dem Faktor 5 multiplizieren. Die Beschleunigung eines DriveSets mit 1 Meter pro Sekunde beträgt also 5 m/s 2 .

]]>
Gelungenes Design für neuen inv3nt xtra M u.klose@systec.de (Ulrich Klose) http://www.systec.de/unternehmen/blog/beitrag/gelungenes-design-fuer-neuen-inv3nt-xtra-m/zeit/2017/08/08/ http://www.systec.de/unternehmen/blog/beitrag/gelungenes-design-fuer-neuen-inv3nt-xtra-m/zeit/2017/08/08/ Tue, 08 Aug 2017 11:27:00 +0000 Attraktiv, durchdacht und "sehr gut": So wird Systecs neuer Großraum-3D-Drucker aussehenSehr gut! Über dieses optimale Examensergebnis freut sich Produktdesigner Michael Kostenski. Und mit ihm...Sehr gut! Über dieses optimale Examensergebnis freut sich Produktdesigner Michael Kostenski. Und mit ihm freut sich die Systec GmbH. Denn seine Prüfungsleistung an der Münster School of Design bestand darin, das Gehäuse des neuen FFF/FDM-3D-Druckers inv3nt xtra M zu gestalten.

Vom 28. bis 30. Juli präsentierte der nun frisch mit einem Bachelor-Abschluss ausgestattete Produktdesigner sein Werk auf der Absolventen-Ausstellung Parcours Münster auf dem Münsterschen Leonardo-Campus. Seine Aufgabe, für die er einige Monate lang in einem interdisziplinären Entwicklungsteam bei der Systec GmbH arbeitete, war so einfach wie anspruchsvoll: Der inv3nt xtra M soll der Referenz-3D-Drucker der Systec GmbH werden, der in industrieller Qualität große Teile druckt und gleichzeitig so "schlank" ist, dass er mit allen Anbauten auf eine Europool-Palette passt.

Komplettes Gerät soll auf eine Europalette passen

Michael Kostenski nahm die Herausforderung an und fand Lösungen, die das Prüfungsteam begeisterten. Prüfer waren Design-Professor Steffen Schulz und Systec-Geschäftsführer Tilmann Wolter. Viele gute, einzigartige Produktvorteile: Der Großraum-3D-Drucker inv3nt xtra M ist sehr benutzerfreundlich

Laden Sie sich das Informationsblatt zum Produktdesign des inv3nt xtra M herunter.

Natürlich gestaltete Prüfling Kostenski das Systec-intern "Case" genannte Gehäuse attraktiv in den Unternehmensfarben blau, grau und weiß. Was den inv3nt xtra M aber darüber hinaus auszeichnet, ist die einzigartige Benutzerfreundlichkeit.

Bei der einleitenden Marktrecherche und durch Hinweise von Systecs 3D-Drucker-Entwickler Jochen Keuschnig identifizierte der Designer wichtige Produkteigenschaften, die "sein" 3D-Drucker haben sollte. An erster Stelle stand dabei für ihn der Zugriff auf das Druckobjekt. Jederzeit sollen die Nutzer des inv3nt xtra M den 3D-Druck verfolgen und von allen Seiten aus leicht an den Arbeitsraum des 3D-Druckers gelangen können. Folgerichtig ersann er für die Geräteoberseite eine dreigeteilte, transparente Polycarbonathaube, die beliebig verschiebbar ist und Zugriff auf jeden noch so versteckten Winkel des Druckraums bietet. Die leicht abnehmbaren Seitenteile gehören zu den vielen praktischen Elementen des Industrie-3D-Druckers

Für den vollständigen Überblick soll später übrigens auch die mit einem Webserver ausgestattete 3D-Drucker-Steuerung sorgen. Der Druck-Vorgang kann dann per Webcam im Browser überwacht, Maschineninformationen übertragen werden.

Als besonderes Komfort-Feature entpuppte sich schließlich auch die "Eigenart" des inv3nt xtra M , dass die gegebenenfalls mehreren Druckköpfe durch ein fest an der oberen Gerätekante montiertes Flächenportal bewegt werden und sich das Druckobjekt Schicht für Schicht auf der beheizten Basisplatte absenkt. Ist der Druck fertig, begibt sich nun das Achssystem in eine "Parkstellung", und die Basisplatte fährt nach oben. Das vorher verdeckte Bauteil erscheint dann wieder in Augenhöhe und kann ganz bequem entnommen werden - was auch der Sicherheit dient, denn niemals wird es nötig sein, sich in die Maschine hineinzubeugen.

Impressionen vom neuen Großraum-3D-Drucker inv3nt xtra M

Leichter Zugriff auf alle Funktionsbereiche der "3D-Druck-Maschine"

Das Augenmerk des Absolventen galt gleichermaßen der leichten Wartbarkeit der "3D-Druck-Maschine". Über eine seitliche Tür sind Filament- und Technikbereiche erreichbar. In letzterem verbirgt sich die Elektro- und Steuerungstechnik. Alle Komponenten des Bewegungssystems befinden sich direkt unter der Abdeckhaube und lassen sich somit auch leicht warten. Die blauen Verblendungen des "Case" wiederum können einfach abgezogen werden, um an darunter liegende Geräte-Komponenten zu gelangen.

Und dann wäre da noch die Bedienung des 3D-Druckers: Alle inv3nt -Modelle werden mit der ergonomischen, für Touchscreens optimierten CNC-Software Xemo NC bedient. Auch eine Slicer-Software mit dem gleichen Bedienkonzept wird den Kunden angeboten.

 

Schematische Darstellung der Raum-Nutzung des inv3nt xtra M

Die Schema-Grafik zeigt die klare Aufteilung der Funktionsbereiche beim inv3nt xtra M

So sieht der FFF/FDM-3D-Drucker von Systec wirklich aus

Attraktiv und durchdacht: So soll der Großraum-3D-Drucker inv3nt xtra M nach den Vorstellungen des Produktdesigner Michael Kostenski aussehen.

Folglich befindet sich am inv3nt xtra M ein großes Touch-Panel zur komfortablen System-Bedienung. Das Bedienteil passt sich ganz den Bedürfnissen seiner Nutzer an. Dafür sorgt ein ausklappbarer Befestigungsarm. Jeder und jede kann sich das Touch-Panel in die angenehmste Position bewegen. Und falls der Drucker an einen anderen Platz gefahren werden soll - er steht nämlich auf Rollen! - oder der Weg auf der Europalette durch die Tür in einen anderen Raum führt, wird das Touch-Panel einfach in die dafür am Gehäuse vorgesehene Mulde geklappt.

Der inv3nt xtra M eckt auf jeden Fall nirgendwo an. Dafür hat Produktdesigner Michael Kostenski gesorgt.

]]>
Optimale Konfiguration von Endstufen mit Encoder-Interface scoe@systec.de (Klaus-Gerd Schoeler) http://www.systec.de/unternehmen/blog/beitrag/optimale-konfiguration-von-endstufen-mit-encoder-interface/zeit/2017/08/01/ http://www.systec.de/unternehmen/blog/beitrag/optimale-konfiguration-von-endstufen-mit-encoder-interface/zeit/2017/08/01/ Tue, 01 Aug 2017 10:44:00 +0000 Immer erst den Strom anschaltenDie aktuelle Generation der Xemo-Schrittmotorsteuerungen erleichtert gerade solchen Anwendern sehr die Arbeit, die eine Applikation wie die Produktkennzeichnung ...Die aktuelle Generation der Xemo-Schrittmotorsteuerungen erleichtert gerade solchen Anwendern sehr die Arbeit, die eine Applikation wie die Produktkennzeichnung automatisieren wollen, bei der das Werkzeug während der Bewegungsphase bahngetreu verfahren werden muss. Das neue Interface für inkrementelle Encoder erkennt Schrittverluste zuverlässig und hilft dabei, Schäden an der Anwendung zu vermeiden.

Bei der Initialisierung der jeweiligen Endstufen sollten besonders ein Aspekt beachtet werden, der für die korrekte Funktion des Encoders wichtig ist: Entscheidend ist die Reihenfolge, in der  Endstufe und Encoder in Betrieb genommen werden.

Die Endstufe muss komplett initialisiert werden, bevor das Encoder-Interface aktiviert wird. Zuerst muss also der Motor bestromt werden. Ansonsten würde der Encoder zu früh eingelesen. Er startet mit dem Wert 0. Wird der Motorstrom dann eingeschaltet, gäbe es einen ungewollten Versatz, da der Motor aus einer stromlosen Ruhestellung mit der Bestromung eine Vollschrittstellung einnähme und der Encoder folglich Impulse ausgeben würde. Der Maschinenbediener würde dies als deutlich spürbaren, eventuell gefährlichen Ruck wahrnehmen. Gerade bei Encodern mit höheren Auflösungen dürfte dies ein ungewollter Effekt sein, wenn man mit einem kleinen Schleppfenster für die Schritt- bzw. Positionsüberwachung arbeitet.

Zusammengefasst gilt also: Erst den Motostrom anstellen, dann den Encoder initialisieren. Damit haben Sie dann eine wichtige Vorbereitung zur Realisierung Ihrer bahngetreuen Bewegungsanwendung geleistet.

Sie haben noch Fragen? Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir:

Klaus-Gerd Schoeler
Tel .: +49 2534 8001-75
E-Mail : scoe@systec.de

]]>
Architektur-Modell aus dem inv3nt 3D-Drucker u.klose@systec.de (Ulrich Klose) http://www.systec.de/unternehmen/blog/beitrag/architektur-modell-aus-dem-inv3nt-3d-drucker/zeit/2017/05/16/ http://www.systec.de/unternehmen/blog/beitrag/architektur-modell-aus-dem-inv3nt-3d-drucker/zeit/2017/05/16/ Tue, 16 May 2017 13:52:00 +0000 3D-Druck-Know-how für angehende HochbautechnikerNeubau-Vorhaben existieren zunächst in den Köpfen und Skizzen von Architekten. Damit Laien erahnen können, wie der durch den Experten angepriese... 3D-Druck-Know-how für angehende Hochbautechniker

Neubau-Vorhaben existieren zunächst in den Köpfen und Skizzen von Architekten. Damit Laien erahnen können, wie der durch den Experten angepriesene Gestaltungsentwurf später einmal aussehen wird, gibt es beeindruckende, computergenerierte Simulationsmöglichkeiten. Ein richtiges Modell wird trotzdem von vielen bevorzugt. Damit lässt sich ein Entwurf im wahrsten Sinne des Wortes begreifen. Modellbau ist allerdings aufwendig und durchaus mühsam.

Dass es auch einfacher geht, demonstrierten hingegen die vier angehenden Hochbautechniker Christian Woltering, Viktor Kunz, Maxim Simak und Udo Sieland, als sie am Freitag, 7. April, ihre Abschluss-Arbeit am Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg Münster der Öffentlichkeit präsentierten. Sie hatten ihr Haus-Modell im Maßstab 1:50 einfach ausgedruckt, anstatt es mit Leichtbau-Materialien zuzuschneiden und zu feilen. Unterstützt wurden sie bei dem Vorhaben von der Systec GmbH in Münster-Roxel, die ihren 3D-Großraum-Drucker inv3nt F666 zur Verfügung stellte.

Der Vorteil des 3D-Drucks bei der Erstellung des Modells liegt auf der Hand: Der inv3nt-Drucker verfügt über den großen Druck-Raum von 625 x 625 x 625 Millimeter. Insofern ließ sich der Baukörper mit einer Grundfläche von etwa 40 mal 40 Zentimeter in einem Stück ausgeben. Die Dachgeschosswohnung mit Terrasse wurde separat gedruckt, ebenso das Dach. Gedruckt wurde im FFF/FDM-Verfahren mit Filament des Typs „XT White“. Spektakulär gestaltete sich der Druck des Satteldaches. Hier nutzte Systec-3D-Druck-Experte Jochen Keuschnig die besonderen Möglichkeiten des Filament-Drucks in einer beheizten Druck-Kabine auf einer separat beheizten Basisplatte aus. Das Dach wurde quasi auf dem First stehend und leicht geneigt gedruckt. Der First ragte letztendlich diagonal freistehend in die Luft. Diese Orientierung ist besonders materialeffizient, weil dadurch sonst nötiges Stützmaterial gespart wurde.

Dach und Gebäude-Korpus wurden separat ausgegeben

Der Kontakt zu den 3D-Druck-Experten aus Münster-Roxel war über Systec-Mitarbeiter Tim Hebbeler entstanden. Er unterstützte die angehenden Hochbautechniker dabei, die Daten aus Ihrem Entwurfsprogramm für den 3D-Drucker aufzubereiten. Die Projekt-Gruppe arbeitete mit dem CAD-Software-Paket von „mb AEC Software“ und dem Zeichenprogramm „ViCADo“. Die Software verfügt auch über eine Export-Funktion für STL-Dateien, die die 3D-Druck-Slicing-Programme benötigen. Das Modell konnte also prinzipiell direkt auf den 3D-Drucker ausgegeben werden. Da Dach und Gebäude-Korpus separat ausgegeben werden sollten, war hier noch etwas manuelle Nacharbeit nötig.

So sieht das fertig bemalte Modell des geplanten Baus aus

Das fertig bemalte Modell der vier Gruppenmitglieder war eine der Haupt-Attraktionen der kleinen Ausstellung verschiedener Abschlussarbeiten im Ketteler-Berufskolleg. Auszubildende verschiedener Bau-Berufe zeigten ihre jeweiligen Projektarbeiten. Der von den vier Modellbauern angestrebte Beruf des staatlich anerkannten Hochbautechnikers ist eng verwandt mit denen des Architekten und des Bauingenieurs. In zwei oder vier Jahren – je nachdem, ob sie berufsbegleitend oder Vollzeit das Kolleg besuchen – erlernen die Auszubildenden die Planung und Projektierung von Bauvorhaben.

Als Teil der Prüfungsphase hatten Christian Woltering, Viktor Kunz, Maxim Simak und Udo Sieland die Aufgabe übernommen, ein mit einem Altbau bebautes Einzelgrundstück an der Warendorfer Straße in Münster zu überplanen. Sie entschieden sich für die Planung eines neu zu bauenden vierstöckigen Wohn- und Geschäftshauses und erstellten alle notwendigen Planungsunterlagen dafür – von der Entwurfsplanung über die Aufrisse der Etagen, den Bauantrag und die Ausführungsplanung, die Nutzungskonzeption und die Planung der Außenanlagen bis hin zum Wärmeschutznachweis inklusive Energiebedarfsberechnung. Als Bonus wurde noch das Modell erstellt. Christian Woltering: „Uns war wichtig das Gebäude insoweit zu planen, dass einer späteren ‚wirklichen‘ Umsetzung nichts mehr im Wege stehen wird.“

Leicht umplanbares Erdgeschoss und zentrale Staubsaug-System

Was nun in der Aula des Berufskollegs gezeigt wurde, hatte Hand und Fuß. Kein Wunder, haben die Gruppenmitglieder doch nicht nur eine gründliche Ausbildung genossen, sondern blicken allesamt auf viele Jahre Berufserfahrung zurück. Christian Woltering beispielsweise ist gelernter Maurer und arbeitet seit mehreren Jahren in einem Planungsbüro. Aufbauend auf ihren jeweiligen Erfahrungen hatten die Bauleute ein Energieeffizienz-Haus KfW 40 mit drei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss mit großen Terrassen ersonnen. Im Erdgeschoss wurde ein Verkaufsraum für ein Autohaus eingeplant. Die freitragende Fläche ist variabel und lässt sich leicht für andere Nutzungen umplanen.

Einen Blick wert waren auch die Details des Entwurfs. Gedanken gemacht wurden sich beispielsweise über die Energiegewinnung. Eine Erdwärmepumpe wurde ins Energiespar-Konzept aufgenommen, auf zusätzliche Solarpanels aber verzichtet. Mögliche Bewohnerinnen und Bewohner können übrigens auf den Kauf eines Staubsaugers für ihr Apartment verzichten. Alle Wohnungen sind an ein zentrales Staubsaug-System angeschlossen. In den Wohnungen gibt es Sauganschlüsse, an die ein Saugschlauch angeschlossen wird.

]]>
Besuch bei muensterland.DIGITAL u.klose@systec.de (Ulrich Klose) http://www.systec.de/unternehmen/blog/beitrag/besuch-bei-muensterlanddigital/zeit/2017/02/22/ http://www.systec.de/unternehmen/blog/beitrag/besuch-bei-muensterlanddigital/zeit/2017/02/22/ Wed, 22 Feb 2017 12:39:00 +0000 Raum für die Technologien der ZukunftDer neue Digital-Hub in Münster bietet scheinbar unendliche Möglichkeiten. Das wird unter anderem daran deutlich, dass die Räumlichkeiten am Hafenweg 16 ge...Der neue Digital-Hub in Münster bietet scheinbar unendliche Möglichkeiten. Das wird unter anderem daran deutlich, dass die Räumlichkeiten am Hafenweg 16 gerade erst nach und nach eingerichtet werden und noch viel Gestaltungspotenzial bieten. Im Erdgeschoss gibt es bereits Büros und einige Räume für den Coworking-Space , in der zweiten Etage legt demnächst das "FabLab" los. Lab-Manager Konrad Schneidenbach ließ vor den Gästen der Systec GmbH am Donnerstag voriger Woche sehr plastisch eine faszinierende Welt aufleuchten, in der interessierte Unternehmer und Gründer im FabLab mit den bald dort vorhandenen CNC-Fräsen, Laserschneidanlagen, 3D-Druckern und anderen Geräten die Technologien der digitalen Zukunft erproben können.

Was soll demnächst konkret im Digital-Hub Münster passieren? Auf die Beantwortung dieser Frage waren 3D-Drucker-Entwickler Jochen Keuschnig und Marketingleiter Ulrich Klose von der Systec GmbH gespannt, als sie sich zum Gespräch mit muensterland.DIGITAL-Geschäftsführer Thomas Malessa und Konrad Schneidenbach trafen.

Der Münstersche Digital-Hub ist einer von insgesamt sechs, die im Rahmen der Förderinitiative "DWNRW-Hubs" vom Bereich "Digitale Wirtschaft NRW" des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW eingerichtet werden. In Münster betreibt der Verein münsterland.DIGITAL als Träger den Digital-Hub. Die Systec GmbH gehört zu den Gründungsmitgliedern.

Die Systec GmbH besucht muensterland.DIGITAL (v.l.): Jochen Keuschnig, Konrad Schneidenbach, Tomas Malessa, Ulrich Klose

Über die grundsätzlichen Aufgaben des Vereins hinaus ging es in dem Gespräch vor allem darum, welche Hilfestellungen der Hub etablierten wie jungen Unternehmen konkret anbieten kann. Grundsätzlich will münsterland.DIGITAL Unternehmen, Verbände, Institutionen, Wissenschaft und Start-Ups zusammenbringen und sie mit Know-how und Vernetzungsinitiativen dabei unterstützen, innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und voranzutreiben. Als Werkzeuge dazu sollen unter anderem das FabLab als Raum zum Ausprobieren moderner Produktionstechnologien und das ProcessLab als Kompetenzzentrum für die Gestaltung von Entwicklungs- und Geschäftsprozessen dienen.

Die Nutzerinnen und Nutzer finden im Digital-Hub Büro-Räumlichkeiten mit kompletter Infrastruktur vor, in denen Sie mit anderen gemeinsam oder auch allein an neuen Projekten arbeiten können. Bei Bedarf bieten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort an, ihre Kompetenz beizusteuern.

Als einziger Hub in Nordrhein-Westfalen sei die Münstersche Einrichtung auf die gesamte Fläche des Münsterlandes ausgerichtet, hob Thomas Malessa hervor. Von vornherein habe man vorgesehen, auch dezentrale Hubs - sogenannte "Satelliten" - einzurichten. In Coesfeld existiere bereits ein Satellit bei der d.velop AG. Auch in Ahaus wurde eine Lab-Außenstelle bei der tobit Software AG eröffnet. Eine weitere Dependance werde es gegebenenfalls im Raum Steinfurt geben.

Einig waren sich die Systec- und Hub-Vertreter darin, dass es in Münster und im Münsterland einen großen Bedarf gebe, sich als Unternehmen auf die digitale Zukunft vorzubereiten. Gerade in der Kooperation etablierter und neuer Akteure stecke noch enormes Potential. Besonders spannend sei, dass die künftigen Potenziale neuer Technologien wie beispielsweise 3D-Druck noch gar nicht abschließend eingeschätzt werden könnten. Viele Produkt-Ideen würden erst im Austausch mit anderen Spezialisten oder beim Ausprobieren eines Systems entstehen. Der künftige Markt für die digiale Produktion ist also extrem dynamisch.

Der Digital-Hub will hier als Lotse fungieren. Fragen Unternehmen oder Interessierte an und bringen Ideen vor, von denen sie sich fragen: "Könnte das eine Geschäftsidee sein?", könne sein Team helfen, sagte Thomas Malessa. Mit dem im Hub gesammelten Wissen und den Kontakten könne man bei Markteinschätzungen helfen, Workshops vermitteln und durchführen, Kooperationspartner zusammenbringen und vieles mehr. Überhaupt sehe man sich als Knoten, um Wissen über die digitale Zukunft zu sammeln und dazu anzuregen, es zu teilen.

Thomas Malessa und Konrad Schneidenbach wünschen sich, dass die neue Einrichtung am Münsterschen Hafen zur Quelle vieler neuer innovativer Ideen wird. Die offizielle Eröffnung ist am Donnerstag, 2. März. Am darauffolgenden Tag erhalten Interessierte auf der  Hub:Kontakt münsterLAND in Vorträgen und Workshops einen Einblick in die schier unendlichen Möglichkeiten des Angebots.

]]>