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Programmierbeispiel mit den Systec-LabVIEW-VIs

So einfach programmieren Sie die User-LEDs der Xemo-Steuerung

Screenshot des LabVIEW-Programms zur Aktivierung der User-LEDs der Xemo-Steuerung

Die Programmierung der Xemo-Steuerungen wird viel einfacher mit den Systec-VIs für die grafische Programmierumgebung LabVIEW von National Instruments. Vor allem Anwenderinnen und Anwender der Mess- und Prüftechnik werden an dieser Stelle deutlich zustimmen.

"VI" steht für "Virtuelles Instrument". Dieser Terminus beschreibt treffend die so überzeugende wie einfache Funktionsweise von LabVIEW. Kommandos einer IT-Hochsprache werden in grafisch dargestellte Funktionsblöcke "übersetzt", die auf unterschiedliche Weise miteinander in Beziehung gesetzt werden können. Die LabVIEW-Software überwacht dabei, dass nicht zueinander passende Funktionen nicht verbunden werden können. Auch Parameter können den Blöcken zugeordnet werden. Mehr zu den Systec-LabVIEW-VIs haben wir im Systec-Blog im Artikel Systec-LabVIEW-VIs mit neuen Funktionen zusammengefasst.

Grau ist alle Theorie. Zur Illustration, wie einfach die Programmierung von Systecs Xemo-Steuerungen ist, haben wir ein kleines Beispiel ersonnen und als Video auf unseren YouTube-Kanal eingestellt. Die zu lösende Aufgabe ist ganz einfach: Die acht User-LEDs auf einer Xemo-R-Kompaktsteuerung sollen nacheinander aktiviert werden.

Ihre Programmier-Tätigkeit beginnt damit, dass Sie auf einem PC mit einer LabVIEW-Installation die Xemo-DLL und die Systec- VIs installieren. Wie das geht, entnehmen Sie unserem Handbuch "LabVIEW-Funktionsbibliothek, Installation und Einführung". Sie finden es im Bereich "Handbücher" auf unserer Download-Seite. Dort erfahren Sie auch, wie Sie unsere VIs in Ihre LabVIEW-Installation einbinden. Den PC verbinden Sie per USB mit Ihrer Xemo-Steuerung.

Und los geht’s mit der LabVIEW-Programmierung: Zunächst initialisieren Sie mit der DLL-Funktion ML_IniCom die USB-Verbindung zwischen LabVIEW und der Steuerung. Den zugeordneten Parameter können Sie auf dem Wert 0 belassen. Damit wird eine USB-Verbindung hergestellt. Anderenfalls würde versucht. eine Verbindung über den COM-Port aufzubauen.

An Ml_IniCom binden Sie die MotionBasic-Funktion MB_SysCtrl an. Der Parameter 1 sorgt für einen System-Reset. Im konkreten Anwendungsfall ist das nicht zwingend nötig. Grundsätzlich bietet sich dies aber für Testprogramme an. Integriert wird des weiteren auch die DLL-Funktion ML_ErrorCallback. Der Parameter 0 schaltet die Fehler-Rückgabe aus, weil sie von LabVIEW nicht unterstützt wird. Grundsätzlich sollten Fehler in diesem Fall dann in regelmäßigen Abständen neu abgefragt werden. Im vorliegenden Beispiel wurde auf die Implementation einer solchen Routine aber verzichtet.

Kommen wir nun zur eigentlichen Schleife, um die User-LEDs an- und wieder auszuschalten. Hierzu ziehen wir die MotionBasic-Funktion MB_Out auf die Arbeitsfläche. Damit setzen Sie einen Ausgang. Als Parameter übergeben Sie drei Werte. Mit dem oberen Wert 10 wird die Byte-Adresse der User-LEDs übergeben. Die Parameter 2 und 3 bezeichnen die Bit-Adressen der ersten und letzten der insgesamt acht LEDs.

Grundsätzlich sind die notwendigen Aktionen nun definiert. Es fehlt nur noch das Beenden der anfangs aufgebauten Verbindung. Diese Aufgabe übernimmt der DLL-Funktionsblock ML_DeIniCom, der hinter das Ausgabe-Kommando angebunden wird. Zudem wird noch eine Fehlerausgabe-Funktion eingefügt.

Die Aufgabe lautete aber, mehrere LEDs an- und auszuschalten. Bislang würde ein Ausgang gesetzt. Dann wäre das Programm beendet. Deswegen wird MB_Out nun in eine For-While-Schleife eingebunden. Dazu wird die LabVIEW-Funktion "For Loop" gewählt und ein Rahmen um die MB_Out-Funktion gezogen. Durch den Klick auf das "N" in der oberen linken Ecke des Rahmens lässt sich die Zahl der Schleifen-Durchläufe einstellen. Hier wählen wir den Wert 8.

Als Bit-Schieber kommt die LabVIEW-Funktion PowerOf2 zum Einsatz und wird entsprechend mit MB_Out verbunden. Jede LED wird durch ein bestimmtes Byte repräsentiert. Diese Funktion sorgt dafür, dass das richtige Byte gesetzt wird. Außerdem legen wir nun noch fest, dass eine Wartezeit von 500 Millisekunden vor dem Anschalten der jeweils nächsten LED eingehalten wird. Diese Aufgabe übernimmt die Funktion Wait (ms). Die zu wartenden Millisekunden werden als Parameter übergeben.

Und fertig: Wie im richtigen Leben, wird nun auch die virtuelle Arbeitsfläche erst noch ein bisschen aufgeräumt und geordnet. Und schon können wir das Programm ablaufen lassen. Der Blick auf die Xemo-Steuerung zeigt: Wir haben alles richtig gemacht. Die User-LEDs gehen nacheinander an und wieder aus.

28.10.2016
11:39

Schaukasten am Bahnhaltepunkt Roxel übergeben

Neuer Schaukasten am Bahnhaltepunkt: Willkommen in Roxel!

„Willkommen in Roxel“: Ankommende und Wartende am Bahnhaltepunkt Roxel werden jetzt vom Forum Roxel herzlich begrüßt. Der Gruß schmückt den neuen Schaukasten, der am Montag, 24. Oktober, bei strömendem Regen seiner Bestimmung übergeben wurde. Gesponsert wurde das doppelseitig zu bestückende Schmuckstück von den engagierten Roxeler Unternehmen Benning, C.Roer, Held Dach + Wand Technik, Physio.Werk, Schäper Sportgerätebau, Schiffer und Systec.

Die Initiative zur Aufstellung des Schaukastens ging von Unternehmen aus dem anliegenden Gewerbegebiet aus. Bereits im Jahr 2013 hatten sie sich in einem offenen Brief für die Errichtung des schließlich im Dezember 2014 eröffneten Bahnhaltepunktes ausgesprochen. Aus diesem Kreis heraus fanden sich sieben Firmen, die sagten: „Wir machen noch etwas mehr.“ Der Kontakt zum Forum Roxel, dem Dachverband der örtlichen Vereine, wurde gesucht, die Idee des Schaukastens als Infobörse für die Vereine im Annette-Dorf entwickelt.

 

„Die Unterstützung war überwältigend. In nur einer Woche hatten wir alle jetzt beteiligten Unternehmen zusammen. Auch die Stadt Münster brachte sich unkompliziert und konstruktiv in das Vorhaben ein“, resümierte Systec-Marketingleiter Ulrich Klose, der das Projekt gemeinsam mit Dr. Josef Hesse, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Schäper Sportgerätebau, auf Unternehmensseite koordinierte. Für den Aufbau des Infokastens  musste nicht lang nach kompetenter Unterstützung gesucht werden. Frank Benning vom Landschafts- und Gartenbauunternehmen Benning stellte sich sofort in den Dienst der guten Sache. Den Druck der Standblendenbeschriftung spendierte schließlich spontan die Druckerei Schiffer.

Die Initiative der Unternehmen nannte der ebenfalls anwesende Bezirksbürgermeister Stephan Brinktriene einen „Glücksfall“, ein gutes Beispiel für wirksames bürgerschaftlichen Engagement.

Und wie geht es jetzt weiter? Das Forum Roxel ermutigt die örtlichen Vereine, sich mit aktuellen Aushängen in die laufende Aktualisierung der präsentierten Informationen einzubringen. Ansprechpartnerinnen sind Janine Koch und Katherina Hölscher.

Sponsoren

Folgende Unternehmen haben den Schaukasten am Bahnhaltepunkt gestiftet:

  • Benning GmbH & Co. KG, Dingbängerweg 350-356, www.benning-muenster.de
  • C.Roer, Lise-Meitner-Str. 15b, www.strassenausstatter.de
  • Held Dach + Wand Technik GmbH, Lise-Meitner-Str.14, www.held-bedachungen.de
  • Physio.werk, Nottulner Landweg 92, www.physiowerk.ms
  • Schäper Sportgerätebau GmbH, Nottulner Landweg 107, www.sportschaeper.de
  • Siebdruck Schiffer, Lise-Meitner-Straße 21, www.siebdruck-schiffer.de
  • Systec GmbH, Nottulner Landweg 90, www.systec .de

Leistungseigenschaften der neuen Schrittmotor-Leistungselektronik iPM 550

Motoren und Bremsen der Leistungskarte richtig ansteuern

Die Schrittmotor-Kompaktsteuerungen Xemo R und S sind seit kurzem wesentlich leistungsfähiger. Der Grund: Alle Neu-Geräte werden von uns jetzt mit den neuen Schrittmotor-Leistungselektroniken iPM 550 ausgestattet. Über einige Leistungsmerkmale der neuen Platine informierten wir Sie bereits in diesem Beitrag im Systec-Blog.

Die neue Schrittmotor-Leistungselektronik iPM 550 für Steuerungen für 2-Phasen-Schrittmotoren

In aller Kürze bietet die neue iPM 550 Ihnen folgende Leistungseigenschaften:

  • Mehr Leistung und Geschwindigkeit durch den neuen ARM-Cortex-M3-Prozessor,
  • voll digitale Ansteuerung von 2-Phasen-Schrittmotoren über das Mainboard,
  • Encoder-Eingang zur Schrittüberwachung, per RJ45-Steckverbinder direkt auf der Leistungskarte,
  • intelligenter Brems-Ausgang.

Die neue Leistungskarte bringt natürlich Änderungen bei der Konfiguration Ihrer Xemo-Steuerung mit sich. Vertrauen Sie dabei auf die Bedienungsanleitung für die Xemo-R/S-Kompaktsteuerungen. Die aktuellen Versionen haben wir bereits im Download-Bereich unserer Homepage bereitgestellt.

Genauere Informationen über die neuen Konfigurationsoptionen der Leistungskarten finden Sie in der englischen und deutschen Handbuch-Version in den Kapiteln 5.2.2 (Motoren) sowie 9.1.2 (Programmierung von Schrittmotoren). Im Folgenden bieten wir eine knappen Überblick.

Betrieb von 2-Phasen-Schrittmotoren mit der neuen Leistungskarte

Die neue Leistungskarte iPM550 finden Sie in allen Xemo-R/S-Schrittmotorsteuerun


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06.10.2016
10:13

Log-Funktion der Xemo-DLL

Alle ausgeführten MotionBasic-Anweisungen können protokolliert werden

Sehr hilfreich bei der Steuerungsprogrammierung sind Log-Dateien. Sie protokollieren einige oder alle System-Aktivitäten. Im Fehler-Fall können Logs nützliche Hinweise geben, welche Aktivitäten zur Fehl-Funktion geführt haben könnten.

Was nicht alle Kunden von Systecs Xemo-Positioniersteuerungen wissen: Über eine Log-Funktion verfügt auch die Xemo-DLL. Wer also seine Xemo-Steuerung in C++ oder vb.net programmiert, kann auf umfangreiche Protokollierungsfunktionalitäten zurückgreifen.

Systec-Mitarbeiter


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Systec-LabVIEW-VIs mit neuen Funktionen

Illustration eines LabVIEW-Blockdiagramms

78 neue Kommandos in den überarbeiteten Systec-LabVIEW-VIs

Die Virtuellen Instrumente (VI) für LabVIEW erfreuen sich seit vielen Jahren gerade bei Systec-Kunden aus dem Bereich Mess- und Prüfautomation großer Beliebtheit. Mit der grafischen Programmierumgebung lassen sich Programmieraufgaben leicht durchführen, indem vordefinierte Funktionsblöcke in Blockdiagrammen zusammengeschaltet werden. Das große Software-Paket für die einbaufertigen Positioniersysteme DriveSets und die Xemo-Steuerungen enthält standardmäßig auch die LabVIEW-Funktionsblöcke inklusive einer Kurz-Dokumentation. Jetzt hat die Systec GmbH ihre LabVIEW-Bibliothek komplett überarbeitet und erweitert.

Insgesamt finden Nutzerinnen und Nutzer nun 78 Systec-Funktionsblöcke für LabVIEW auf der Software-CD. Jedes "Sub-VI" steht dabei im Prinzip für ein Kommando der Systec-Steuerungsprogrammiersprache MotionBasic. Nach der Überarbeitung entspricht der für LabVIEW verfügbare Befehlssatz dem der Xemo-DLL, mit der Xemo-Steuerungen in IT-Hochsprachen wie C# oder Visual Basic programmiert werden können.

LabVIEW-VIs machen die Anwendungsprogrammierung jetzt noch einfacher

In vielen Fällen ist die Anwendungsprogrammierung per LabVIEW einfacher als mit einer Hochsprache. Numerische Parameter zu einem Kommando können einfach über die grafische Oberfläche gesetzt werden, ohne sich Gedanken machen zu müssen, ob sie per Komma oder Semikolon abgetrennt werden und in welcher Reihenfolge sie gesetzt werden müssen. Auch beugt die LabVIEW-Umgebung manchen Fehlbedienungen vor, indem sie es beispielsweise verhindert, dass nicht zueinander passende Funktionsblöcke miteinander verknüpft werden.

Mit LabVIEW und den Systec VIs einen Ausgang setzenNeu aufgenommen wurden die sogenannten "Immediate"-Kommandos. Erkennbar sind sie am "i" am Ende ihres Namens, also MB_Outi statt MB_Out. Diese ermöglichen es, die darin definierten Anweisungen unmittelbar auszuführen. Mit dem Kommando MB_Outi wird beispielsweise sofort ein Ausgang gesetzt, ohne zuvor die noch im FIFO vorhandenen Befehle abzuarbeiten. Weitere neu eingeführte LabVIEW-Funktionsblöcke betreffen die Daten-Schnittstellen wie beispielsweise die TCP-Verbindungen. Neu sind auch Befehle zum Empfangen und Senden von Structured Data Objects (SDO) über den CAN-Bus.

Voraussetzung für die Nutzung der Systec-LabVIEW-VIs ist eine installierte Windows-Vollversion der LabVIEW-Software ab Version 8.0. Die Systec-VIs liegen - genauso wie die ebenfalls benötigte Xemo-DLL aus dem Systec-Software-Paket - in passenden Versionen für die 32-Bit- und die 64-Bit-Version von LabVIEW vor.

Hilfreiche Links

Noch mehr Software und Handbücher finden Sie im Download-Bereich auf systec.de.

3D-Druck als Werkzeug bei der Produktentwicklung

Mit einem originalgetreuen 3D-Druck eines Kühlkörper-Modells wird die Architektur der neuen Leistungselektronik-Platine getestetWieso wir auf einmal Kühlkörper aus Kunststoff einsetzen

Kühlkörper aus Kunststoff? Wir setzen bei der Systec GmbH nicht die Gesetze der Physik außer Kraft. Unsere Produktentwicklung hat vom oben abgebildeten Kunststoffteil aber sehr profitiert. Systec Steuerungsentwickler Klaus-Gerd Schoeler steht kurz vor der Veröffentlichung der neuen Schrittmotor-Leistungselektronik iPM 550. Diese wird die Nachfolge der bislang in den Schrittmotorsteuerungen Xemo R und S verwendeten Module PM 481 antreten.

Bevor die Produktion der neuen Platinen nun in Serie gehen wird, werden die Neuentwicklungen natürlich intensiv unter die Lupe genommen. Dazu gehört auch, den Sitz des Kühlkörpers zu prüfen. Reicht der für das temperaturregulierende Bauteil vorgesehene Platz? Sitzen die in der Konstruktion vorgesehenen Bohrlöcher zur Befestigung des Bauteils auf der Platine korrekt?

Bei der Produktentwicklung können Test-Objekte schnell gedruckt werden

"Früher", also noch vor wenigen Jahren, wären Ungenauigkeiten in den Konstruktionsdaten möglicherweise erst beim gescheiterten Zusammenbau der fertig produzierten Komponenten aufgefallen. Klaus-Gerd Schoeler wollte solch unangenehmen Erlebnissen diesmal vorbeugen und nutzte deshalb den Systec-3D-Drucker inv3nt F666.

Schnell können mit diesem praktischen System nahezu beliebige Bauteile mit der FFF/FDM-Technologie in Originalgröße ausgedruckt und zur Probe montiert werden. Dazu benötigt Systecs FFF/FDM-3D-Drucker für große Bauteile lediglich etwas "Futter"


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