Systec GmbH

News

Ansprechpartner

Kontakt

Notaus bei Xemo und DriveSets

Schnellstmöglich in den Stillstand

Wird der Notaus-Schalter betätigt, halten DriveSets schnellstmöglich anHin und wieder kommt bei den DriveSets bzw. Xemo-Steuerungen die Frage auf, wie der Notausfall behandelt wird.

Bei den Drivesets mit höherem Energiegehalt, die mit externen Servoverstärkern aufgebaut sind, erfolgt die Not- bzw. Schnellabschaltung der Antriebe in mit folgender Sequenz:

  • Löst ein Bauteil im Notauskreis (Notaus-Schalter, Endschalter einer Achse, Bereitschaftsausgang der Steuerung) das Herunterfahren der Antriebe aus, so werden diese mit der schnellstmöglichen Verzögerung in den Stillstand gefahren.
  • Während dieser Notbremsung bleibt die Motorzwischenkreisspannung eingeschaltet, um dem Verstärker die notwendige Energie für die Schnellbremsung zur Verfügung zu stellen.
  • Ist in der Kinematik eine senkrechte Achse vorhanden, fällt bei dieser dann die Bremse ein.
  • Mit ca. 200 bis 500 ms Verzögerung werden die Antriebe dann über ein Sicherheitsschaltgerät und Leistungsschütz spannungslos geschaltet.

Antriebe mit Spindelachsen sind in der Regel danach händisch nicht mehr verschiebbar. Bei Zahnriemenachsen kann der Anwender per Handeingriff die Achsen verschieben, um den Störfall zu beseitigen, ausgenommen davon sind natürlich Achsen mit Bremsen.

Bei DriveSets mit geringerem Energiegehalt, die mit Xemo-S- oder Xemo-R-Steuerungen betrieben werden, wird ebenfalls bei Überfahren eines Endschalters eine Schnellbremsung eingeleitet. Dies erfolgt in einer controllergesteuerten Notrampe bis in den Stillstand. Die Motoren bleiben in Regelung, so dass sich die Achsen auch nicht händisch verschieben lassen. Da die Endschalter richtungsabhängig sind, kann man die Achse wieder vom Endschalter herunterfahren.

Nimmt man bei einer Xemo-S- oder Xemo-R-Steuerung die Freigabe weg oder drückt den Notaus-Taster, der bei der Xemo-R in der Regel mit in den Freigabekreis eingeschleift ist, werden die Achsen sofort stromlos geschaltet. Ist bei einer Achse eine Bremse installiert, fällt diese noch ein. Je nach bewegter Masse bzw. kinetischer Energie laufen die Achsen dann noch ein Stück aus. Zahnriemenachsen lassen sich dann händisch verschieben, bei Spindelachsen ist dies in der Regel nicht oder nur bedingt möglich. Die Motorzwischenkreisspannung wird nicht abgeschaltet, da sie als Sicherheitskleinspannung mit 48 V unkritisch ist.

Besonders große Positioniersysteme

Vorgeschmack auf L-DriveSets

So manches DriveSet haben wir in den vergangenen Jahren schon als groß bezeichnet. Unsere einbaufertigen Lineareinheiten mit Steuerung erreichen ja auch Längen von bis zu drei Meter bei der X- und der Y-Achse und 1,50 Meter bei der Z-Achse. Was derzeit in unserer Montagehalle montiert wird, schlägt diese Dimensionen indes bei weitem.

Dort entsteht gerade ein Zweiachs-Portal mit zwei X-Achsen von 5,80 Meter Länge und einer 3,60 Meter langen Querachse. 20 Kilogramm soll das Achssystem später mal automatisch bewegen und positionieren können. Wie bei vielen Systec-Produkten üblich, gehört eine Xemo-Steuerung zum System dazu. Da das Achssystem mit Servomotoren angetrieben werden soll, wird die Steuerung in einen Schaltschrank integriert.

Das riesige Achssystem ist ein kleiner Ausblick auf eine neue Generation von DriveSets. Unsere einbaufertigen Positioniersysteme vertreiben wir derzeit als Lineareinheiten und Drehtische mit Steuerung für mittlere Leistungs- und Größenklassen. DriveSets sind systematisch konstruiert. Im System vorgesehen sind indes auch kleinere und größere Baureihen als unsere derzeit vorhandenen M-DriveSets.

Einen Ausblick auf die kleinen S-DriveSets haben wir Ihnen hier im Systec-Blog erst kürzlich präsentiert. Das große Zweiachs-Portal wiederum ist ein Vertreter der noch kommenden L-DriveSets-Serie.


[mehr]
07.05.2013
11:49

Neue Xemo-Steuerung

Die neue Xemo-Steuerung wird als Einschubkassette in ein 19-Zoll-Rack passen

Schneller und als 19-Zoll-Einschubkassette

Kurz vor der Marktreife steht unsere neue Generation von Xemo-Schrittmotorsteuerungen. Den endgültigen Produktnamen verraten wir Ihnen später. Intern laufen die vier Prototypen noch als Xemo-ARM. Damit ist die wichtigste Neuerung bezeichnet. Die neue Steuerung wird auf einer CPU mit ARM4-Prozessor basieren. Für unsere Kunden wird die neue Xemo-Steuerung quasi die Brücke schlagen zwischen den bewährten MCM-Step-Schrittmotorsteuerungen und der aktuellen Generation von Xemo-Positioniersteuerungen.

Auf dem Foto ist die neue Steuerung noch in einem MCM-Gehäuse zu sehen. Wir haben uns bei der Entwicklung von Xemo-ARM daran orientiert, dass viele unserer Kunden, die bislang die 19-Zoll-Einschubmodule MCM-Step nutzen, gern auf aktuelle Xemo-Technologie umsteigen möchten. Deswegen wird diese Variante die erste sein, die wir regulär anbieten werden.

Herz der neue Xemo-Steuerung wird ein 32-Bit-ARM4-Prozessor mit zwei Cortex-Cores mit je 204 Mhz sein. Damit bieten wir Ihnen aktuelle, schnelle Technologie auch für anspruchsvolle Steuerungsaufgaben. Verfügbar sein werden zahlreiche neue Technologieoptionen wie verschiedene Interpolationsarten und vieles mehr.

Grundsätzlich lässt sich das neue Steuerungsmodell mit je einer Ethernet-, USB- und RS232-Schnittstelle ausstatten. Hinzu kommen 2 CAN-Anschlüsse. Weiter möglich: je acht digitale Eingänge und Ausgänge sowie 16 kombinierte Signal-Schnittstellen, die sie entweder als Ein- oder Ausgang belegen können. Vier Takt-/Richtung-Motorausgänge, je ein analoger Ein- und Ausgang sowie ein Freigabeeingang und ein Bereitschaftsausgang komplettieren die wählbaren Kommunikationsschnittstellen der neuen Steuerung. Sowohl die digitalen und analogen Ein- und Ausgänge als auch die vier Takt-/Richtungsausgänge für die Ansteuerung von Schrittmotor-Leistungsendstufen sind galvanisch vom µC-Kern und den Komunikationsschnittstellen entkopplt.

Xemo-ARM programmieren Sie genauso komfortabel mit  der jeweils aktuellsten Version von MotionBasic, wie sie es von Xemo Motion Control gewohnt sind. Gerade wird bei Systec intensiv an einer neuen Motion-Basic-Version gearbeitet, die dann auch voll kompatibel mit der neuen Steuerungsgeneration sein wird. Bei der Inbetriebnahme der Steuerung unterstützt sie unsere komfortable Diagnose-Software Xemo!GO.

03.05.2013
13:16

Drehtisch-DriveSet und trevista

Oberflächen rundum inspizieren

Die OBE Ohnmacht & Baumgärtner GmbH & Co. KG aus Ispringen habe ihren Geschäftsbereich trevista in die "SAC Sirius Advanced Cybernetics GmbH" in Karlsruhe eingegliedert, meldete die Industrielle Automation heute auf ihrem Twitter-Account. Für die Systec GmbH sind dies quasi Neuigkeiten eines "guten alten Bekannten". Denn bereits im Jahr 2007 durften wir mit dem optischen Inspektionssystem "trevista" kooperieren.

Die OBE GmbH & Co. KG suchte damals für eine Messeanwendung zur Control 2007 nach einem Rotationsmodul für das optische Inspektionssystem für technische und dekorative Oberflächen. Mit dem Drehtisch-DriveSet MR125 hatten wir das genau passende System parat.

Der Drehtisch-DriveSet rotierte verschiedene Prüfobjekte unter der "Dom" genannten Lichtkuppel des trevista-Systems. In 30-Grad-Schritten drehte es die Objekte unter den Fokus des Doms. Der trevista-Dom wirft Licht auf die Objekte, und die Auswerteeinheit err


[mehr]

Kontakt zu Systec

Systec bei Twitter Systec bei Facebook Systec Blog Systec bei You Tube

Systec GmbH
Nottulner Landweg 90
D-48161 Münster

Tel.: +49 2534 8001-70
Fax: +49 2534 8001-77

Erhalten Sie Informationen zu den Positioniersystemen und Motion-Control-Produkten unter der Nummer systec de

info@systec.de
www.systec.de

Kategorien

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 0.91Nachrichten
RSS 2.0Nachrichten
Kurioses, Wissenswertes, Hilfreiches zu Drehung und Rotation auf www.dreht-sich.de

Dreht-Sich-Blog

Systec unterstützt ein weiteres Blog: www.dreht-sich.de. Interessantes, Kurioses und Hilfreiches rund um Drehung und Rotation.