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DriveSets-Kunden-FAQ #12

DriveSets erreichen ihre Endgeschwindigkeit in einer Zehntelsekunde

Mit welcher Beschleunigung lassen sich DriveSets betreiben?

"DriveSets sind so projektiert, dass wir in einer Zehntelsekunde auf die Endgeschwindigkeit kommen."

Diese Erklärung des Systec-Geschäftsführers Tilmann Wolter fasst die Beschleunigungseigenschaften aller DriveSets mit normaler und sehr hoher Wiederholgenauigkeit prägnant zusammen. Die Endgeschwindigkeit eines DriveSets von beispielsweise 1 Meter pro Sekunde wird somit in einer Zehntelsekunde (was 100 Millisekunden entspricht) erreicht. Beschleunigungen werden in der Einheit m/s2 (diese Einheit lässt sich also als Meter pro Sekunde pro Sekunde verstehen) angegeben. Um die Endgeschwindigkeit in der gewünschten Zeit von 100 Millisekunden zu erreichen, müssen wir also die Geschwindigkeit mal zehn als Beschleunigungswert nehmen. Daraus ergibt sich eine notwendige Beschleunigung von 10 m/s2.

DriveSets können wir Ihnen also mit Beschleunigungen von bis zu 50 m/s2 zur Verfügung stellen. Ein- und zweiachsige Positioniersysteme bieten wir nämlich mit Verfahrgeschwindigkeiten von bis zu 5 Meter pro Sekunde an. Schauen Sie sich beispielsweise die DriveSets M144, M168 und M192 an. Dreiachsige DriveSets schaffen Verfahrgeschwindigkeiten bis zu 1 Meter pro Sekunde.

Detaillierte Informationen zum exakten Beschleunigungswert entnehmen Sie den jeweiligen Online-Datenblättern im DriveSets-Auswahlassistenten. Im ein oder anderen Fall kann die zugesicherte Beschleunigung von der Klasseneigenschaft des jeweiligen DriveSets abweichen. DriveSets mit der einfachen Wiederholgenauigkeit von 0,4 Millimeter werden von uns anders projektiert. Hier erhalten Sie den Beschleunigungswert, wenn Sie die Endgeschwindigkeit mit dem Faktor 5 multiplizieren. Die Beschleunigung eines DriveSets mit 1 Meter pro Sekunde beträgt also 5 m/s2.

08.08.2017
11:27

Gelungenes Design für neuen inv3nt xtra M

Attraktiv, durchdacht und "sehr gut": So wird Systecs neuer Großraum-3D-Drucker aussehen

Sehr gut! Über dieses optimale Examensergebnis freut sich Produktdesigner Michael Kostenski. Und mit ihm freut sich die Systec GmbH. Denn seine Prüfungsleistung an der Münster School of Design bestand darin, das Gehäuse des neuen FFF/FDM-3D-Druckers inv3nt xtra M zu gestalten.

Vom 28. bis 30. Juli präsentierte der nun frisch mit einem Bachelor-Abschluss ausgestattete Produktdesigner sein Werk auf der Absolventen-Ausstellung Parcours Münster auf dem Münsterschen Leonardo-Campus. Seine Aufgabe, für die er einige Monate lang in einem interdisziplinären Entwicklungsteam bei der Systec GmbH arbeitete, war so einfach wie anspruchsvoll: Der inv3nt xtra M soll der Referenz-3D-Drucker der Systec GmbH werden, der in industrieller Qualität große Teile druckt und gleichzeitig so "schlank" ist, dass er mit allen Anbauten auf eine Europool-Palette passt.

Komplettes Gerät soll auf eine Europalette passen

Michael Kostenski nahm die Herausforderung an und fand Lösungen, die das Prüfungsteam begeisterten. Prüfer waren Design-Professor Steffen Schulz und Systec-Geschäftsführer Tilmann Wolter.Viele gute, einzigartige Produktvorteile: Der Großraum-3D-Drucker inv3nt xtra M ist sehr benutzerfreundlich

Laden Sie sich das Informationsblatt zum Produktdesign des inv3nt xtra M herunter.

Natürlich gestaltete Prüfling Kostenski das Systec-intern "Case" genannte Gehäuse attraktiv in den Unternehmensfarben blau, grau und weiß. Was den inv3nt xtra M aber darüber hinaus auszeichnet, ist die einzigartige Benutzerfreundlichkeit.

Bei der einleitenden Marktrecherche und durch Hinweise von Systecs 3D-Drucker-Entwickler Jochen Keuschnig identifizierte der Designer wichtige Produkteigenschaften, die "sein" 3D-Drucker haben sollte. An erster Stelle stand dabei für ihn der Zugriff auf das Druckobjekt. Jederzeit sollen die Nutzer des inv3nt xtra M den 3D-Druck verfolgen und von allen Seiten aus leicht an den Arbeitsraum des 3D-Druckers gelangen können. Folgerichtig ersann er für die Geräteoberseite eine dreigeteilte, transparente Polycarbonathaube, die beliebig verschiebbar ist und Zugriff auf jeden noch so versteckten Winkel des Druckraums bietet.Die leicht abnehmbaren Seitenteile gehören zu den vielen praktischen Elementen des Industrie-3D-Druckers

Für den vollständigen Überblick soll später übrigens auch die mit einem Webserver ausgestattete 3D-Drucker-Steuerung so


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01.08.2017
10:44

Optimale Konfiguration von Endstufen mit Encoder-Interface

Immer erst den Strom anschalten

Die aktuelle Generation der Xemo-Schrittmotorsteuerungen erleichtert gerade solchen Anwendern sehr die Arbeit, die eine Applikation wie die Produktkennzeichnung automatisieren wollen, bei der das Werkzeug während der Bewegungsphase bahngetreu verfahren werden muss. Das neue Interface für inkrementelle Encoder erkennt Schrittverluste zuverlässig und hilft dabei, Schäden an der Anwendung zu vermeiden.

Bei der Initialisierung der jeweiligen Endstufen sollten besonders ein Aspekt beachtet werden, der für die korrekte Funktion des Encoders wichtig ist: Entscheidend ist die Reihenfolge, in der  Endstufe und Encoder in Betrieb genommen werden.

Die Endstufe muss komplett initialisiert werden, bevor das Encoder-Interface aktiviert wird. Zuerst muss also der Motor bestromt werden. Ansonsten würde der Encoder zu früh eingelesen. Er startet mit dem Wert 0. Wird der Motorstrom dann eingeschaltet, gäbe es einen ungewollten Versatz, da der Motor aus einer stromlosen Ruhestellung mit der Bestromung eine Vollschrittstellung einnähme und der Encoder folglich Impulse ausgeben würde. Der Maschinenbediener würde dies als deutlich spürbaren, eventuell gefährlichen Ruck wahrnehmen. Gerade bei Encodern mit höheren Auflösungen dürfte dies ein ungewollter Effekt sein, wenn man mit einem kleinen Schleppfenster für die Schritt- bzw. Positionsüberwachung arbeitet.

Zusammengefasst gilt also: Erst den Motostrom anstellen, dann den Encoder initialisieren. Damit haben Sie dann eine wichtige Vorbereitung zur Realisierung Ihrer bahngetreuen Bewegungsanwendung geleistet.

Sie haben noch Fragen? Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir:

Klaus-Gerd Schoeler
Tel.: +49 2534 8001-75
E-Mail: scoe@systec.de

16.05.2017
13:52

Architektur-Modell aus dem inv3nt 3D-Drucker

Die angehenden Hochbau-Techniker mit dem Haus-Modell aus dem 3D-Drucker inv3nt F666

3D-Druck-Know-how für angehende Hochbautechniker

Neubau-Vorhaben existieren zunächst in den Köpfen und Skizzen von Architekten. Damit Laien erahnen können, wie der durch den Experten angepriesene Gestaltungsentwurf später einmal aussehen wird, gibt es beeindruckende, computergenerierte Simulationsmöglichkeiten. Ein richtiges Modell wird trotzdem von vielen bevorzugt. Damit lässt sich ein Entwurf im wahrsten Sinne des Wortes begreifen. Modellbau ist allerdings aufwendig und durchaus mühsam.

Dass es auch einfacher geht, demonstrierten hingegen die vier angehenden Hochbautechniker Christian Woltering, Viktor Kunz, Maxim Simak und Udo Sieland, als sie am Freitag, 7. April, ihre Abschluss-Arbeit am Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg Münster der Öffentlichkeit präsentierten. Sie hatten ihr Haus-Modell im Maßstab 1:50 einfach ausgedruckt, anstatt es mit Leichtbau-Materialien zuzuschneiden und zu feilen. Unterstützt wurden sie bei dem Vorhaben von der Systec GmbH in Münster-Roxel, die ihren 3D-Großraum-Drucker inv3nt F666 zur Verfügung stellte.

Der Vorteil des 3D-Drucks bei der Erstellung des Modells liegt auf der Hand: Der inv3nt-Drucker verfügt über den großen Druck-Raum von 625 x 625 x 625 Millimeter. Insofern ließ sich der Baukörper mit einer Grundfläche von etwa 40 mal 40 Zentimeter in einem Stück ausgeben. Die Dachgeschosswohnung mit Terrasse wurde separat gedruckt, ebenso das Dach. Gedruckt wurde im FFF/FDM-Verfahren mit Filament des Typs „XT White“. Spektakulär gestaltete sich der Druck des Satteldaches. Hier nutzte Systec-3D-Druck-Experte Jochen Keuschnig die besonderen Möglichkeiten des Filament-Drucks in einer beheizten Druck-Kabine auf einer separat beheizten Basisplatte aus. Das Dach wurde quasi auf dem First stehend und leicht geneigt gedruckt. Der First ragte letztendlich diagonal freistehend in die Luft. Diese Orientierung ist besonders materialeffizient, weil dadurch sonst nötiges Stützmaterial gespart wurde.

Dach und Gebäude-Korpus wurden separat ausgegeben

Der Kontakt zu den 3D-Druck-Experten aus Münster-Roxel war über Systec-Mitarbeiter Tim Hebbeler entstanden. Er unterstützte die angehenden Hochbautechniker dabei, die Daten aus Ihrem Entwurfsprogramm für den 3D-Drucker aufzubereiten. Die Projekt-Gruppe arbeitete mit dem CAD-Software-Paket von „mb AEC Software“ und dem Zeichenprogramm „ViCADo“. Die Software verfügt


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22.02.2017
12:39

Besuch bei muensterland.DIGITAL

Raum für die Technologien der Zukunft

Der neue Digital-Hub in Münster bietet scheinbar unendliche Möglichkeiten. Das wird unter anderem daran deutlich, dass die Räumlichkeiten am Hafenweg 16 gerade erst nach und nach eingerichtet werden und noch viel Gestaltungspotenzial bieten. Im Erdgeschoss gibt es bereits Büros und einige Räume für den Coworking-Space, in der zweiten Etage legt demnächst das "FabLab" los. Lab-Manager Konrad Schneidenbach ließ vor den Gästen der Systec GmbH am Donnerstag voriger Woche sehr plastisch eine faszinierende Welt aufleuchten, in der interessierte Unternehmer und Gründer im FabLab mit den bald dort vorhandenen CNC-Fräsen, Laserschneidanlagen, 3D-Druckern und anderen Geräten die Technologien der digitalen Zukunft erproben können.

Was soll demnächst konkret im Digital-Hub Münster passieren? Auf die Beantwortung dieser Frage waren 3D-Drucker-Entwickler Jochen Keuschnig und Marketingleiter Ulrich Klose von der Systec GmbH gespannt, als sie sich zum Gespräch mit muensterland.DIGITAL-Geschäftsführer Thomas Malessa und Konrad Schneidenbach trafen.

Der Münstersche Digital-Hub ist einer von insgesamt sechs, die im Rahmen der Förderinitiative "DWNRW-Hubs" vom Bereich "Digitale Wirtschaft NRW" des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW eingerichtet werden. In Münster betreibt der Verein münsterland.DIGITAL als Träger den Digital-Hub. Die Systec GmbH gehört zu den Gründungsmitgliedern.

Die Systec GmbH besucht muensterland.DIGITAL (v.l.): Jochen Keuschnig, Konrad Schneidenbach, Tomas Malessa, Ulrich Klose

Über die grundsätzlichen Aufgaben des Vereins hinaus ging es in dem Gespräch vor allem darum, welche Hilfestellungen der Hub etablierten wie jungen Unternehmen konkret anbieten kann. Grundsätzlich will münsterland.DIGITAL Unternehmen, Verbände, Institutionen, Wissenschaft und Start-Ups zusammenbringen und sie mit Know-how und Vernetzungsinitiativen dabei unterstützen, innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und voranzutreiben. Als Werkzeuge dazu sollen unter anderem das FabLab als Raum zum Ausprobieren moderner Produktionstechnologien und das ProcessLab als Kompetenzzentrum für die Gestaltung von Entwicklungs- und Geschäftsprozessen dienen.

Die Nutzerinnen und Nutzer finden im Digital-Hub Büro-Räumlichkeiten mit kompletter Infrastruktur vor, in denen Sie mit anderen gemeinsam oder auch allein an neuen Projekten arbeiten können. Bei Bedarf bieten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort an, ihre Kompetenz beizusteuern.

Als einziger Hub in Nordrhein-Westfalen sei die Münstersche Einrichtung auf die gesamte Fläche des Münsterlandes ausgerichtet, hob Thomas Malessa hervor. Von vornherein habe man vorgesehen, auch dezentrale Hubs - sogenannte "Satelliten" - einzurichten. In Coesfeld existiere bereits ein Satellit bei der d.velop AG. Auch in Ahaus wurde eine Lab-Außenstelle bei der tobit Software AG eröffnet. Eine weitere Dependance werde es gegebenenfalls im Raum Steinfurt geben.

Einig waren sich die Systec- und Hub-Vertreter darin, dass es in Münster und im Münsterland einen großen Bedarf gebe, sich als Unterneh


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DriveSets-Beispielprogrammm richtig nutzen

Das sind die richtigen Stellen für Programm-Anpassungen

Wenn Sie bei der Systec GmbH ein DriveSet gekauft haben, erhalten Sie mit der Lieferung eine CD mit unserem großen Software-Paket. Darauf enthalten ist auch ein Beispielprogramm für die DriveSets-Programmierung.

Code-Beispiel: Sub main im Drivesets-Beispielprogramm

Sie nutzen das Beispielprogramm als Grundlage Ihrer Programmierung? Dann bearbeiten Sie wahrscheinlich die Datei Driveset_main.mb. Aus der darin enthaltenenen Unter-Routine (von uns auch Sub genannt) mit dem Namen main (Driveset_main.mb) (siehe Bild oben) werden sie vermutlich die Funktionsaufrufe test_hardware(), init(), maschine_einschalten_lassen() und ref() 1:1 übernehmen.

Einfügen eines eigenen Programmaufrufs in die Sub main

Die Sub main ruft unser Demoprogramm demo() auf. Sie wollen aber sicher Ihr eigenes Programm aufrufen - nennen wir es Mein_Programm().
Dazu kommentieren Sie den Aufruf von demo() mit dem Hochkomma aus und fügen stattdessen den Aufruf Mein_Programm() ein. Die entsprechend bearbeitete Unter-Routine zeigt das obige Bild. Nun wird nach der Referenzfahrt Ihr eigenes Programm ausgeführt.

Soweit so gut.

Wieso ist das Demo-Programm im Fehlerfall wieder da?

Was passiert aber, wenn ein Fehler auftritt? Es scheint,


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